Schnelleres Arbeiten statt haltloser Anschuldigungen ist Gebot der Stunde

Statt die Energie in täglich neue Unterstellungen zu investieren, sollte die Gewerkschaft lieber ein höheres Tempo beim Abarbeiten der Kurzarbeitsanträge einschlagen und nicht auf das Ablaufen der neu eingeführten 48 Stunden-Regelung warten. Von den über 2.000 eingebrachten Anfragen zur Kurzarbeit konnten bisher vom AMS knapp 400 konkrete Anträge positiv erledigt werden.

Direktor Ulf Schneller ruft zum gemeinsamen Arbeiten für die Betriebe auf
Direktor Ulf Schneller ruft zum gemeinsamen Arbeiten für die Betriebe auf ©Hollunder

„Es vergeht derzeit kaum ein Tag ohne pauschale Vorwürfe seitens der Gewerkschaften an Arbeitgeber wegen angeblichen Missbrauch von Förderinstrumenten gefolgt von Forderungen nach Bestrafung für nicht näher bezeichnete oder bewiesene Verstöße“, kritisiert WB-Direktor Ulf Schneller.  

„Es wäre allen Beteiligten mehr geholfen, wenn die Gewerkschaften die bei ihnen liegenden Kurzarbeitsanträge rascher bearbeiten würden und den Antragsteller unterstützen.“    

Um eine schnellere Abwicklung der Anträge zu gewährleisten, wurde vor wenigen Tagen von den Sozialpartnern eine 48 Stunden-Frist zur Stellungnahme bei Kurzarbeitsanträgen eingeführt. Sollten sich in dieser Zeit die Vertreter der Arbeitnehmer nicht äußern, gilt der eingebrachte Antrag auf Kurzarbeit als genehmigt. Seitens der Vertreter der Arbeitgeber gibt es eine Pauschalermächtigung.

„Mit der von unseren Unternehmen vorfinanzierten Kurzarbeit wurde ein Modell zur Vermeidung von Kündigungen geschaffen, dass den Arbeitnehmern die Absicherung ihres Arbeitsplatzes und eine pünktliche Auszahlung ihres Gehalts garantiert“, so Schneller. „Wir appellieren daher an die Gewerkschaften, die Prüf- und Zustimmungsverfahren umgehend zu beschleunigen und die unsachlichen Pauschalverdächtigungen gegenüber den Arbeitgebern einzustellen."

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