THEMEN & FORDERUNGEN

Steuern- und Abgabenlast senken

Es ist höchste Zeit, alle Kraft in die Entlastung der österreichischen Wirtschaft zu stecken - weil Steuern und Abgaben gerade den unternehmerischen Mittelstand über Gebühr belasten.

Steuern belasten gerade den unternehmerischen Mittelstand über Gebühr

Jeder weiß es, jeder beklagt es, jeder betont, dass sich etwas ändern muss: Österreich spielt in der Champions League der besten Nationen nun schon seit Jahren nicht mehr mit. Selbst für die Europa League schafft das Land kaum mehr die Qualifikation.

Unser Land liegt im jährlich erstellten World Competitiveness Ranking der Lausanner Hochschule IMD derzeit auf dem Rang 24. Das sind zwar 2 Plätze besser als vergangenes Jahr, gleichzeitig hängen uns aber vergleichbare Länder immer mehr ab: So hat sich Abstand zu Schweden (Platz 5), Dänemark (6) oder die Niederlande (8) vergrößert. Unser Nachbar Schweiz liegt überhaupt auf Platz 2 und damit um 22 Ränge besser als Österreich.

Stellen Sie sich vor, Sie sind der Kapitän dieser Mannschaft „Österreich“. Ihre Aufgabe ist es, ein Team zusammenzustellen und ein Trainingsprogramm, das diese Mannschaft wieder nach vorne bringt. Ihre Aufgabe ist es, Österreich wieder unter die Top Ten der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder der Welt zu bringen. Was würden Sie machen, wenn Sie Bundeskanzler wären? Würden Sie den Spielern einen weiteren Rucksack umhängen, indem Sie über eine neue Maschinensteuer bzw. Wertschöpfungsabgabe sowie Arbeitszeitverkürzungen nachdenken lassen? Oder würden Sie nicht eher in die Ausbildung investieren, in neue Ideen und in konkrete Maßnahmen, die es den Unternehmern und ihren Mitarbeitern leichter machen, das zu tun, was sie am besten können: international erfolgreiche, wettbewerbsfähige Dienstleistungen und Produkte entwickeln und damit Arbeitsplätze sichern?

Wahrscheinlich würden Sie so entscheiden. Weil Sie wissen, dass es nicht Maschinen sind, die Steuern zahlen. Weil Sie, wie wir im Wirtschaftsbund wissen: Es ist der Mittelstand, und insbesondere der unternehmerische Mittelstand, der jetzt schon über Gebühr zur Kasse gebeten wird. Und weil Sie, wie wir im Wirtschaftsbund, wissen: Dieses Land braucht seinen Mittelstand.

Es ist höchste Zeit, alle Kraft in die Entlastung der österreichischen Wirtschaft zu stecken. 

Daher macht sich der Wirtschaftsbund weiter stark für

  • die Senkung der Abgabenquote auf 40 Prozent: Steuern und Lohnnebenkosten senken anstatt Steuern zu erhöhen oder neue einzuführen!
  • eine deutliche Reduktion der Körperschaftsteuer (KÖSt) und der Kapitalertragssteuer (KESt).
  • eine Senkung der Sozialversicherungsbeiträge

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