Wirtschaftsbund fordert strenge Regelungen für freigestellte Risikogruppen

23.04.2020/

Bundesleitung

Für freigestellte Risikogruppen bedarf es zu deren eigenen Schutz strengere Regelungen im öffentlichen Leben

„Angesichts des guten Verlaufs der Infiziertenzahlen begrüßen wir die geplanten Lockerungen der Bundesregierung und den geplanten Schutz jener Arbeitnehmer, die als Risikogruppe gelten. Damit dieser Schutz aber umfassend sichergestellt ist, braucht es für diese passende Regelungen. Es wäre nicht konsequent, wenn Risikogruppen einerseits von der Arbeit freigestellt werden, andererseits an nicht lebensnotwendigen Aktivitäten teilnehmen. So sind Sportaktivitäten mit Dritten, Restaurantbesuche oder Urlaube weit mehr ein Risikofaktor als der Arbeitsplatz“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Wer zur Risikogruppe zählt und daher von der Arbeit freigestellt wird, muss dann auch auf solche Dinge verzichten. „Das wäre nur konsequent. Hier braucht es klare Regeln“, so Egger. Derzeit fehle es auch noch an zeitlichen Festlegungen, wie lange Risikogruppen von der Arbeit freigestellt werden. „Bei weiterhin gutem Verlauf und Eindämmung des Coronavirus braucht es hier Präzisierungen, wie lange die Freistellung gelten soll. So können unsere Unternehmer besser das Fehlen wichtiger Arbeitskräfte einplanen“, so Egger abschließend.



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