Wirtschaftsbund begrüßt neues Standortgesetz

21.11.2018/

Bundesleitung

Standortentwicklungsgesetz ist ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft

Derzeit sind Genehmigungsverfahren für große Infrastrukturprojekte oft langwierig, kostspielig und mühsam. Das Standortentwicklungsgesetz bringt effizientere Entscheidungsverfahren und in weiterer Folge mehr Aufträge für Klein- und Mittelbetriebe und eine leistungsfähige Infrastruktur für Österreichs Regionen. Die derzeit endlosen Verfahrensschleifen kosten den Betrieben Geld und Zeit. Es werden Investitionen blockiert und Aufträge zurückgehalten. „Wir erwarten einen spürbaren Investitionsschub. Deshalb haben wir das Projekt von Anfang an unterstützt. Der nunmehr vorliegende Entwurf für ein Standortentwicklungsgesetz ist ein guter Schritt nach vorne“, so René Tritscher, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes. Denn durch raschere Entscheidungen werden Investitionen beschleunigt und der Wirtschaftsstandort Österreich einen Schritt weiter in Richtung Zukunft gebracht.  

Entscheidend für das öffentliche Interesse ist, dass die Projekte der Region maßgebliche Vorteile bringen und über ein entsprechendes Investitionsvolumen verfügen. „Es geht darum, die Regionen zu stärken und unseren Betrieben die Infrastruktur zu bieten, die sie brauchen, und nicht darum, Rechte zu beschneiden“, stellt Tritscher klar. Beispiele sind Forschungszentren für den Technologiestandort, Speicherkraftwerke zur Energiewende oder Hochleistungsstrecken für den Verkehrsknotenpunkt Österreich.  

Durch das neue Gesetz werden nicht nur die Infrastruktur maßgeblich ausgebaut und die Regionen gestärkt, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen. Gerade bei großen Infrastrukturprojekten profitieren österreichische Klein- und Mittelbetriebe maßgeblich, denn zahlreiche Aufträge gehen dabei an die ansässigen heimischen Betriebe und damit direkt in die Regionen. „So gewinnen Österreichs Unternehmen doppelt – als Auftragnehmer und als ansässiges Unternehmen durch eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur“, so Tritscher.




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