Wirtschaftsbund begrüßt Investitionsprämie, Verlustrücktrag und Verlängerung des Fixkostenzuschusses für Betriebe

10.08.2020/

Bundesleitung

„Ein guter Start in die Woche für unsere Unternehmer: Mit den heute von Finanzminister Gernot Blümel und Wirtschaftsministerin Margarethe Schramböck präsentierten Maßnahmen nimmt Österreich eine Vorreiterrolle ein. Die Steuerlast von Unternehmen wird gesenkt, Liquidität gewährleistet und Investitionen gesichert“, so Kurt Egger.

Die Investitionsprämie schafft neue Impulse für die kleinen und mittleren Betriebe in Österreich. Immerhin schaffen KMUs ein Investitionsvolumen von rund 24 Milliarden Euro jährlich. Das ist ein wichtiger Impuls für den Wirtschaftskreislauf, der aufgrund der Coronakrise ins Stocken geraten ist. Mit dem sofortigen Verlustrücktrag für Corona-bedingte Verluste in der Höhe von fünf Millionen Euro können Verluste somit in das Jahr 2019, in bestimmten Fällen auch in 2018, rückgetragen werden. Das senkt die Steuerlast und sichert Liquidität.

Verlängerung und Erweiterung des Fixkostenzuschusses für besonders hart betroffene Branchen dringend notwendig

„Besonders hart trifft die Coronakrise Reisebüros, Busunternehmen und die Veranstaltungsbrache: Sie haben einerseits lange Vorbereitungszeiten, andererseits ist derzeit unklar, wann sie ihrem Geschäft wieder reibungslos nachgehen können. Hier braucht es eine Ausweitung der bezuschussbaren Fixkosten: Die im Vorfeld entstandenen Kosten, wie etwa Personalkosten, müssen ebenfalls abgefedert werden“, so Kurt Egger.

Eine weitere Ausweitung braucht es zudem im Bereich der Abschreibungen. „Mit dem derzeitigen Modell werden Unternehmen, die ihre Anschaffungen geleast oder gemietet haben steuerrechtlich bevorzugt. Dies ist der falsche Weg. Es darf keine Diskriminierung von Eigentum geben“, so Kurt Egger.

Die heute präsentierte Verlängerung des Fixkostenzuschusses startet im September und soll Betriebe winterfest machen: Einerseits wird die Periode, für die der Zuschuss beantragt werden kann verdoppelt, zudem wird die Voraussetzung für die Förderung nach unten korrigiert.



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