Wirtschaftsbund: Wer gesünder lebt, soll weniger zahlen

28.11.2019/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund fordert eine Reduktion des Selbstbehalts für Selbstständige, wenn Gesundheitsziele nachhaltig eingehalten werden

Aktuell können Selbstständige ihren Selbstbehalt von 20% auf 10% reduzieren, wenn sie regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen und die mit Ärzten vereinbarten Gesundheitsziele erreichen und einhalten. Der Österreichische Wirtschaftsbund fordert nun einen Ausbau des Erfolgsmodells. „Wir wollen verdeutlichen wie wichtig ein langfristig gesunder Lebensstil ist. Durch den Ausbau des Anreizsystems werden jene Unternehmer belohnt, die nicht nur hart für ihre Mitarbeiter und unseren Wirtschaftsstandort arbeiten, sondern auch auf ihre Gesundheit achten. Denn Geld und Zeit, die heute in die Prävention und Vorsorge investiert werden, sparen morgen Kosten in der Krankheitsbekämpfung“, so Kurt Egger, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes.

Werden die vereinbarten Gesundheitsziele über einen Zeitraum von mindestens 24 Monaten eingehalten, soll nun der Selbstbehalt der Unternehmer auf bis zu 5% gesenkt werden, so der Antrag des Wirtschaftsbundes im heutigen Wirtschaftsparlament.

Prävention ist der Schlüssel zu einer gesunden Zukunft

Der Antrag des Wirtschaftsbundes umfasst daher weitere Maßnahmen wie den „Sicherheitshunderter“ zur Förderung von Präventionsmaßnahmen, wie beispielsweise Erste-Hilfe-Kurse. Um Unternehmer und Mitarbeiter gleichermaßen fit zu halten und zu fördern, sieht der Antrag einen Steuerbonus von bis zu 600 Euro pro Kalenderjahr für Mitgliedsbeiträge für Sportvereine oder gewerbliche Sporteinrichtungen vor. „So können wir auch in Sachen Gesundheit an einem Strang ziehen – Unternehmer und Mitarbeiter Seite an Seite“, so Egger abschließend.

Das Wirtschaftsparlament tagt zwei Mal jährlich und ist das oberste gewählte Gremium in der Wirtschaftskammer.




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