Wirtschaftsbund: Weitere Verbesserungen beim Härtefall-Fonds Phase 2 für Unternehmer erreicht

26.04.2020/

Bundesleitung

Konstruktive Zusammenarbeit mit der Regierung bringt breite Unterstützung für EPUs und Jungunternehmer – Konstruktive Kritik statt Polemik führen zum Ziel

„Gemeinsam mit der Regierung und unseren Funktionären in der Wirtschaftskammer konnten wir am Wochenende praxisnahe Verbesserungen beim Härtefallfonds Phase 2 für unsere Unternehmer erreichen. Zahlreiche Rückmeldungen der letzten Tage von Unternehmerinnen und Unternehmern wurden aufgegriffen und angepasst. Damit wurde der Empfängerkreis der Unterstützungen erweitert. Wir sind froh, dass in dieser schwierigen Zeit die Bundesregierung flexibel handelt und bemüht ist, praxisnahe Lösungen für Unternehmen zu liefern“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

So wird der Betrachtungszeitraum für Umsatzeinbrüche um 3 Monate erweitert, da viele Unternehmen zur Zeit noch Zahlungseingänge haben. Innerhalb der insgesamt sechs Monate können drei beliebige Monate für die Beantragung gewählt werden - die drei Monate müssen nicht zwingend aufeinander folgen. Auch eine Mindestförderhöhe von 500 Euro wird eingeführt. Jungunternehmer, die nach dem 01.01.2018 (bisher 01.01.2020) gegründet haben, können auch ohne Steuerbescheid 500 Euro beantragen. Eine Förderung aus dem Corona-Familienhärteausgleich ist in Zukunft kein Ausschlussgrund mehr für die Beantragung einer Unterstützung aus dem Härtefall-Fonds.

Egger: Während Opposition und Kleingruppenvertreter politisches Kleingeld wechseln, handeln wir in der Krise

„Für viel Aufregung sorgten in den letzten Wochen die Opposition und andere Kleingruppenvertreter. Der Tenor: ‚Zu wenig, zu spät, und überhaupt alles schlecht.‘ Mehr als Polemik und Überschriften war aber leider nicht zu finden. Angesichts dieser noch nie dagewesen Krise und einem Fahren auf Sicht, geben die konstruktiven Kräfte ihr möglichst Bestes für Österreich und unseren Wirtschaftsstandort. Die heute vorgestellten Verbesserungen sind dafür ein Beispiel. Die gesamte Wirtschaft ist von den Folgen der Coronakrise betroffen. Deshalb brauchen wir den Blick aufs Ganze. Ich hoffe von einigen Akteuren, dass sie wieder den konstruktiven Weg einschlagen und ablassen von Zurufen und politischem Kleingeld wechseln. Nur gemeinsam kann uns das rot-weiß-rote Comeback der Wirtschaft gelingen“, so Egger abschließend.




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