Wirtschaftsbund: Starker Partner in der neuen Sozialversicherung

01.04.2019/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund ist mit zwei Drittel der Funktionäre auf Arbeitgeberseite stärkster Impulsgeber in den neuen Gremien

Seit 50 Jahren wird sie diskutiert – heute ist es soweit: die neuen Träger der Österreichischen Sozialversicherung nehmen ihre Arbeit auf. „Die Regierung hat die Reform in den letzten Monaten bestens vorbereitet, nun übernehmen wir das Steuer und führen die Sozialversicherung in die Zukunft. Die neuen Strukturen sind nun schlanker, effizienter und machen Österreichs Versicherungssystem zukunftsfit“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Grundstein der Reform ist die Verschlankung der Träger von bisher 21 auf nunmehr 5, bestehend aus der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB), der Sozialversicherungsanstalt der Selbständigen (SVS), der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA). Darüber steht ein schlanker Dachverband, der frühere Hauptverband. „Durch die Verschlankung der Träger wird im System gespart und es bleibt mehr Geld für das was wirklich zählt: Die Gesundheit der Versicherten“, so Egger.

Neben dem 5-Träger-Modell ist die Weiterentwicklung der Selbstverwaltung ein wesentliches Element der Reform. Somit wird der Austausch zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter in den neuen Verwaltungsräten auf Augenhöhe gewährleistet. Der Verwaltungsrat ist das zentrale Verwaltungsorgan und mit der Geschäftsführung und Vertretung nach außen betraut. Wo beide Partner annähernd gleiche Beiträge leisten ist dieser Ausgleich nur fair. Mit zwei Drittel der Funktionäre auf Dienstgeberseite in den Verwaltungsräten und Landesstellenausschüssen ist der Wirtschaftsbund maßgebliche Kraft und entscheidender Treiber in der Sozialversicherung. „Dieser Rolle sind wir uns durchaus bewusst. Wir haben die besten Köpfe für diese Herausforderungen nominiert und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit mit den Dienstnehmervertretern“, so Egger abschließend.




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