Wirtschaftsbund: Österreich hat flexible Arbeitszeiten – Willkommen im 21. Jahrhundert!

31.08.2018/

Bundesleitung

Wir haben es geschafft: Flexible Arbeitszeiten für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Wirtschaftsstandort Österreich.

„Flexible Arbeitszeiten für unsere Unternehmen und ihre Mitarbeiter waren eine langjährige Forderung des Wirtschaftsbundes. Nun ist es soweit – die Neuregelung der Arbeitszeiten tritt mit 1. September in Kraft. Unser Einsatz für Österreichs Unternehmer hat sich gelohnt“, so Wirtschaftsbund Generalsekretär René Tritscher. Wir haben ein modernes und zeitgemäßes Gesetz geschaffen, das eine flexible Zeiteinteilung ermöglicht, den Wohlstand in Österreich sichert und den Standort im Herzen Europas stärkt.

„Endlich wurden die starren Gesetze aufgebrochen. Der Weg in eine moderne Arbeitswelt ist frei“, so Tritscher weiter. Durch die rechtlichen Neuerungen kann Arbeitszeit nun flexibel gestaltet werden und passt sich so an die Bedürfnisse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Unternehmen an. Einmal mehr betont WB-Generalsekretär Tritscher: „Es geht nicht darum, MEHR zu arbeiten, sondern vielmehr darum, ANDERS zu arbeiten. Am 8-Stunden-Tag und einer 40-Stunden-Woche wird nicht gerüttelt!“ Zudem dürfen wie bisher im Durchschnitt maximal 48 Stunden pro Woche in einem Zeitraum von 17 Wochen gearbeitet werden. Außerdem können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wählen, wie sie Überstunden abgegolten haben möchten, monetär oder durch Freizeit.

Mit der Möglichkeit 12 Stunden pro Tag zu arbeiten, haben unsere Betriebe die Chance und die nötige Flexibilität, auf individuelle Kundenwünsche und Marktbedürfnisse einzugehen. So können Unternehmen künftig Auftragsspitzen im rechtlichen Rahmen abarbeiten, ohne in Grauzonen zu geraten. Selbstverständlich bleibt auch hier das Einvernehmen von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Vordergrund.

Für Betriebe sind flexible Arbeitszeiten ein Schlüsselfaktor. Denn so bleiben sie wettbewerbsfähig, sichern Arbeitsplätze und Wohlstand und treiben den Wirtschaftsstandort Österreich weiter voran. „Angepasst an die Herausforderungen und Bedürfnisse der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts schaffen wir die Flexibilität, die es ermöglicht, Beruf, Freizeit und Familie besser zu vereinbaren und führen Österreich in eine moderne Zukunft“, fasst Tritscher abschließend zusammen.



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