Wirtschaftsbund: Karfreitag - Halbtageslösung bedeutet Mehrbelastung für Österreichs Wirtschaft

19.02.2019/

Bundesleitung

Mehrkosten für Betriebe müssen durch Entlastungsmaßnahmen ausgeglichen werden

Geht es um arbeitsfreie Tage, liegt Österreich bereits im europäischen Spitzenfeld. Kommt nun ein zusätzlicher halber Feiertag hinzu, bedeutet dies eine Mehrbelastung für Österreichs Betriebe. „Uns geht es darum, eine gemeinsame Lösung im Sinne der Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu finden, ohne die Betriebe zusätzlich finanziell zu belasten“, so René Tritscher, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes.

Derzeit ist der Karfreitag für rund 96% Prozent der Österreicher grundsätzlich ein regulärer Arbeitstag. Anders als von der Arbeiterkammer kommuniziert, hat sich der EuGH nicht dezidiert für einen zusätzlichen Feiertag für alle ausgesprochen. Fakt ist, Österreich muss eine gleichheitskonforme Lösung finden. Tritscher hält die Aussagen der Arbeiterkammer daher für ungerechtfertigt. Denn der Karfreitag war in Österreich bisher grundsätzlich ein regulärer Arbeitstag für die überwiegende Mehrheit. „Ansprüche die bisher nicht bestanden haben, können demnach auch nicht weggenommen werden“, stellt Tritscher klar.

Auch eine Halbtagesregelung zum Karfreitag bedeutet eine Belastung für viele Branchen in der österreichischen Wirtschaft. Daher sind Entlastungsmaßnahmen für unsere Betriebe unbedingt erforderlich. „Denn Österreichs Betriebe sind die Motoren in den Regionen, sie tragen tagtäglich Verantwortung für 3,8 Millionen Mitarbeiter und sichern den Wirtschaftsstandort Österreich“, so Tritscher abschließend.




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