Wirtschaftsbund: Hilfen müssen rasch und unbürokratisch fließen

06.11.2020/

Bundesleitung

Wirtschaftliche Vielfalt kann nur durch gerechte Lösungen für alle betroffenen Betriebe erhalten bleiben

„Der zweite Lockdown trifft unsere ohnehin schwer angeschlagenen Betriebe erneut. Die heute präsentierten Maßnahmen, sind ein wichtiges Signal für die Betriebe, ihre Mitarbeiter und unsere Wirtschaft. Die Hilfen sind vielversprechend. Ihre Wirkung wird davon abhängen, wie rasch und unbürokratisch die Auszahlung erfolgt“, so WB-Generalsekretär Kurt Egger.

Das heute präsentierte Maßnahmenpaket bringt Entlastungen und finanzielle Unterstützung für stark betroffene Branchen: Direkt vom Lockdown betroffene Unternehmen bekommen durch den Umsatzersatz 80% ihres Umsatzes rückerstattet. Dies erfolgt ohne Gegenrechnung der Kurzarbeit. Kunst, Kultur und die Veranstaltungsbranche werden analog zu den anderen betroffenen Branchen mit 80% entschädigt.

Der wirtschaftliche Stillstand trifft jedoch auch die Zulieferer schwer: Indirekt betroffene Branchen sollen deshalb ab November den Fixkostenzuschuss 2 bis zu einer Höhe von gesamt 800 000 Euro beantragen können. Details dazu sind noch offen.

„Wir fordern schon seit Beginn der Krise, dass Zulieferbetriebe genauso umfassend geholfen wird, wie den direkt betroffenen Betriebe. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit - nur so können wir möglichst viele Betriebe unterstützen und unsere wirtschaftliche Vielfalt erhalten“, so Egger abschließend.



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