Wirtschaftsbund: Bildungsoffensive, Standort- und Zukunftspartnerschaft für ein zukunftsfittes Österreich

28.06.2018/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund setzt im WKÖ-Wirtschaftsparlament mit zahlreichen Anträgen Schwerpunkt für Österreichs Zukunft.

Im heutigen Wirtschaftsparlament brachte der Wirtschaftsbund zahlreiche Anträge zu den Themen Bildung, Weiterentwicklung der Sozialpartnerschaft, Breitbandausbau und Infrastrukturkosten für die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Österreich ein.

Ziel der WKO-Bildungsoffensive ist es, den schon jetzt wesentlichen Beitrag der WKO zur Bildung und Qualifikation von Fachkräften, Unternehmern und Mitarbeitern weiter auszubauen. Die duale Ausbildung soll umfassend in jeder Berufsgruppe an die Herausforderungen der digitalen Welt herangeführt werden und zur trialen Ausbildung weiterentwickelt werden. „Die Weiterentwicklung der dualen Ausbildung zur trialen Ausbildung sichert uns auch in Zukunft einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für unseren Wirtschaftsstandort Österreich“, betont Wirtschaftsbund-Generalsekretär René Tritscher.

Die Sozialpartnerschaft sorgt seit vielen Jahrzehnten für den wichtigen Ausgleich der Interessen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Globalisierung und Digitalisierung bringen aber neue Herausforderungen und Möglichkeiten für die Wirtschaft, die Betriebe und ihre Mitarbeiter. „Diesen Entwicklungen ist Rechnung zu tragen“, betont Tritscher und führt aus: „Dafür ist es notwendig, die Sozialpartnerschaft zu einer Zukunfts- und Standortpartnerschaft weiterzuentwickeln.“

Eine schnelle Datenverbindung ist in einer international vernetzen Welt essentiell für Unternehmer, um erfolgreich wirtschaften zu können. Leider hinkt der Breitbandausbau in Österreich im EU-Vergleich jedoch hinterher. Aus diesem Grund soll in Zukunft durch schnellere Genehmigungsverfahren und eine bessere Koordination zwischen den zuständigen Stellen ein rascherer Breitbandausbau erreicht werden.

Weiters sollen die Verkehrsinfrastrukturkosten einerseits öffentlich zugänglich in fairer, transparenter und nachvollziehbarer Art bemessen und andererseits die Mautgebühren mit den tatsächlichen Infrastrukturkosten begrenzt werden.

Auf Initiative des Wirtschaftsbundes beschäftigte sich ein gemeinsamer dringlicher Antrag mit Uber und dem Zukunftsthema „Share Economy“.

„Es gilt eine Reihe von Herausforderungen, wie die zunehmende Internationalisierung, Digitalisierung oder überbordende Bürokratie zu bewältigen. Der Wirtschaftsbund sieht sich hier als treibende Kraft, um Österreich neue Chancen zu eröffnen“, so Tritscher abschließend.



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