Wirtschaftsbund: Asylwerber sollen Lehre abschließen können

21.08.2019/

Bundesleitung

Generalsekretär Kurt Egger: „Pragmatische Lösung muss Planungssicherheit für Betriebe bringen.“

„Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dass unsere Betriebe auf ihr bestehendes Personal bauen können“, so Kurt Egger, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, zum Vorstoß von Sebastian Kurz und Margarete Schramböck in Sachen Asylwerber in Lehre. Die ÖVP hat sich am Mittwoch für eine pragmatische Lösung ausgesprochen: Asylwerber in Lehre sollen diese abschließen dürfen, so können sie unabhängig vom Ausgang ihres Verfahrens auf eine abgeschlossene Ausbildung aufbauen. 

Fällt der Asylbescheid negativ aus trifft das auch oft auf Unverständnis seitens der Betriebe. „Um diesen Missständen vorzubeugen brauchen wir rasche Entscheidungen, um bereits nach kurzer Zeit Klarheit zu haben und unseren Unternehmern die Planungssicherheit zu geben, die sie brauchen“, fordert Egger und meint weiter: „Darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass es neben den 900 Asylwerbern in Lehre auch 30.000 arbeitslose Asylberechtigte gibt. Unser Ziel muss es sein, auch diese in Beschäftigung zu bekommen.“



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