Regierungsklausur: Steuerentlastung und mehr Fairness sind Gebot der Stunde

11.01.2019/

Bundesleitung

Wirtschaftsbund begrüßt erste Ergebnisse der Regierungsklausur

Österreich ist ein Hochsteuerland mit einer der höchsten Abgabenquoten der Welt. Das betrifft vor allem Betriebe, die durch hohe Unternehmenssteuern genauso betroffen sind wie von der massiven Belastung des Faktors Arbeit.

Die im Zuge der Regierungsklausur vorgestellten Pläne zu einer nachhaltigen Abgabensenkung im Rahmen der Steuerreform sind daher ein erster Schritt in die richtige Richtung.

„Ziel der geplanten Steuerreform muss sein, dass neben den Menschen auch alle Unternehmen von der Reform umfassend profitieren“, so Tritscher. Daher setzen wir uns für zusätzliche Maßnahmen, wie beispielsweise die allgemeine Senkung der KöST, einen Investitionsfreibetrag für natürliche Personen und Personengesellschaften und die Erhöhung der Wertgrenze für die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter, ein.

Durch die angekündigte Senkung der Sozialversicherungsbeiträge für Geringverdiener und in weiterer Folge die Senkung der Tarifstufen bleibt den Menschen mehr Netto vom Brutto. So bleibt einkommenssteuerpflichtigen Unternehmern und Arbeitnehmern mehr Geld übrig, um zu investieren oder den Konsum anzukurbeln. Positiv ist auch, dass die Kleinunternehmergrenze auf 35.000 Euro pro Jahr angehoben werden soll und Steuerpauschalierungen ins Auge gefasst werden.

„Wir brauchen darüber hinaus faire Unternehmenssteuern in Österreich, um die Wettbewerbsfähigkeit und den internationalen Gleichklang mit ausländischen Internetkonzernen herzustellen“, so Tritscher. Besonders wichtig ist daher die Umsetzung der angekündigten Maßnahmen für mehr Fairness für österreichische Betriebe gegenüber international tätiger Online-Konzerne. Darunter fallen zum Beispiel die Meldepflichten für Online-Vermittlungsplattformen und die Schließung der bestehenden Steuerlücke im Online-Versand.



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