Haubner/Leitl: ÖVP Wahlprogramm setzt richtige Schwerpunkte für Wirtschaft

13.09.2017/

 Bundesleitung

Starkes Zeichen der ÖVP als Partei der Wirtschaft

Sehr erfreut zeigen sich Wirtschaftsbund-Präsident Christoph Leitl und Generalsekretär Abg.z.NR Peter Haubner über den heute präsentierten 2. Teil des Programms von Sebastian Kurz.

„Damit bestätigt die ÖVP wieder, dass sie die Wirtschaftspartei im Land ist,“ so Leitl, der Initiativen zur Beseitigung des Facharbeitskräfte-Mangels, zur Stärkung der Exportwirtschaft und zum Grundsatz „Beraten statt Strafen“ begrüßt. Leitl sieht im prioritären Punkt „Bürokratieabbau“ eine Fortsetzung des Kurses des Wirtschaftsbundes: „Bürokratie ist der härteste Konkurrent der Unternehmer.“ Durchdachte Maßnahmen, die zur Entrümpelung führen, seien daher ausdrücklich positiv zu sehen.

Auch die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Bildungsinstitutionen und Wirtschaft sei ein wesentlicher Schritt in die richtige Richtung. „Die Aufwertung der Lehre durch Modernisierung und bessere Durchlässigkeit zwischen Lehre, Matura und Studium sind dringend notwendig, um dem Facharbeitermangel entgegen zu wirken“, zeigt sich Abg.z.NR Haubner überzeugt. „Und finanzielle Unterstützung durch Stipendien und Förderungen wird die ersten Schritte im neuen Beruf noch attraktiver machen.“

<i>Präsident Dr. Christoph Leitl, Bundesparteiobmann Sebastian Kurz <br>und Abg.z.NR GS Peter Haubner<br></i>
Präsident Dr. Christoph Leitl, Bundesparteiobmann Sebastian Kurz
und Abg.z.NR GS Peter Haubner
©Wirtschaftsbund

Das starke Bekenntnis zur Exportwirtschaft freut Leitl. „Wir benötigen eine bessere Zusammenarbeit mit Drittmärkten und vereinfachte Zollverfahren, weil wir eine Exportnation sind. Jeder zweite Arbeitsplatz im Land ist direkt oder indirekt vom Export abhängig.“

Peter Haubner weiter: „Vereinfachung, Entrümpelung und Praxisorientierung ist auch bei vielen unternehmensrelevanten Vorschriften angesagt“, findet Haubner. Widersprüche lassen sich z.B. durch ein abgestimmtes Verfahren (One-Stop-Shop) vermeiden, die Abschaffung der Mehrfachbestrafung (Kumulationsprinzip) soll zeitnah erfolgen und auch das Prinzip „Beraten statt Strafen“ gehört dringend weiter in der Praxis verankert. „Gerade im Bereich des Arbeitsinspektorats können so existenzbedrohende Strafen verhindert werden, die zum Teil aus widersprüchlichen Auflagen resultieren. Gleichzeitig wird der Arbeitnehmerschutz praxisnah umgesetzt.“

Die klare Wertschätzung von Sebastian Kurz gegenüber den KMU als Rückgrat der österreichischen Wirtschaft, sieht der Wirtschaftsbund als klaren Auftrag, für diese Unternehmen weiterhin mit vollem Einsatz aktiv zu sein. 



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