Gibt es die eigentlich? Diese Frage beantwortete Gemeinderat Fritz Aichinger beim Wirtschaftsbund-Frühstück.
Das Wirtschaftsbund-Frühstück in der Kurkonditorei Oberlaa im März stand ganz im Zeichen der Frage wie denn Wirtschaftspolitik im Roten Wien aussieht?Keine leichte Frage der sich Gemeinderat KommR Dkfm. Dr. Fritz Aichinger stellte. Durch seine langjährige Expertise als Spartenobmann des Handels in Wien kommt er zu einem eindeutigen Schluss.
Gruppenbild beim Wirtschaftsbundfrühstück mit Gemeinderat Fritz Aichinger
"In Wien herrscht Stillstand! Es gibt massive Gebührenerhöhungen, aber keine Belebung der Wirtschaft." Zitat: Gemeinderat Fritz Aichinger
Stillstand in Wien
Aichinger listet vier mögliche Ansatzpunkte für Wien auf
- Flexiblere und effizientere Verwaltung (Weg mit Überbesetzungen in der öffentlichen Verwaltung)
- Abschaffung von Bagatellabgaben und -gebühren (z.B. die Hundesteuer)
- Verbesserungen in der Infrastruktur (Güterterminals wie das in Inzersdorf werden benötigt)
- Die Menschen zählen (Eine gute Ausbildung ist entscheidend)
und macht einen Vergleich mit unserem erfolgreichen Nachbarbundesland Niederösterreich. Dort kümmern sich die Gemeinden und das Land individuell um die Betriebe und übernehmen neben der obligaten Förderung auch Verantwortung für die Mitarbeiter/innen und Unternehmer/innen. Nur so kann Wien weg von einer Schlafstadt und hin zu einer urbanen und modernen Stadt für Entrepreneure mit neuen Ideen.
Der Wirtschaftsbund als führende wirtschaftspolitische Vertretung in der Wirtschaftskammer zeigt die Probleme auf und präsentiert Lösungsvorschläge für die Politik. Jeder Einzelne ist aufgerufen diese Lösungen einzufordern und an der Umsetzung mitzuarbeiten. Zitat: Wirtschaftsbundobmann Michael Walter


