Zur Beantwortung der Frage lud der Wirtschaftsbund Favoriten den Stadtschul- ratsvizepräsidenten Walter Strobl ein.
Das Wirtschaftsbund-Frühstück in der Kurkonditorei Oberlaa im April ging der Frage nach, wie die Schul- und Bildungspolitik in Wien aussieht?Gruppenbild beim Wirtschaftsbundfrühstück
mit Vizepräsident Walter Strobl
Dazu war mit dem Vizepräsidenten des Wiener Stadtschulrates Hofrat Prof. Walter Strobl ein profunder Kenner der Materie zu Gast. Er selbst war als Lehrer schon von Berufs wegen mit Bildungsfragen konfrontiert.
"Als Vizepräsident des Stadtschulrates sind in der Verfassung nur Akteneinsicht- und Kontrollfunktionen vorgesehen. Daher ist meine Tätigkeit stark auf politische Gespräche ausgerichtet." Zitat: Vizepräsident Walter Strobl
Im Gespräch wurden dann Themen wie der "PISA-Wahn", Jugendarbeitslosigkeit, differenziertes Schulsystem, Ganztagesschule und Gesamtschule diskutiert. Fast wie abgestimmt stellte Walter Strobl kurz vor der Pressekonferenz das "Konzept Schule Wien", das einen Modellversuch und ein Rahmenmodell darstellt, vor.
Freiwilligkeit der Schulen Individualisierung und Leistungsdifferenzierung Entschärfung des Übertritts von Volkschule zur Sekundarstufe Einführung standardisierter Lernstandsfeststellungen Differenzierung des Unterrichts Ergänzung der Abschlusszeugnisse durch Leistungsnachweise Wissenschaftliche Evaluierung des Modellversuchs.
"Der Wirtschaftsbund ist als führende wirtschaftspolitische Vertretung an einer gesamtheitlichen Betrachtung unseres Wirtschaftssystems interessiert. Dazu gehört als wesentlicher Faktor das Bildungs- und Schulsystem für zukünftige Generationen. Nur wenn wir alle gemeinsam neue Lösungen diskutieren können wir auch an der Umsetzung mitarbeiten und nachhaltig mit unseren Unternehmen profitieren." Zitat: Wirtschaftsbundobmann Michael Walter.


