26.Jänner 2011
Am Montagabend, dem 24. Jänner trafen rund 40 Wirtschaftstreibende und Anrainer des 6en und 7en Bezirks im Forum Mozartplatz zu einer Diskussionsrunde zusammen.
Thematisiert wurde die „Neue Verkehrslösung der Mariahilfer Straße“. In den letzten Wochen wurde der Wunsch der beiden Bezirksvorsteher der Bezirke sechs und sieben immer lauter, Teile der Mariahilferstraße zur Fußgängerzone bzw. zu einem Shared-Space umzugestalten. Aufgrund dieser Ausgangslage organisierten die Wirtschaftsbundobleute der beiden Bezirke, KommR Kari K. Gödde, sechster Bezirk und Bezirksrat Markus Frömmel, siebenter Bezirk, ein get together um das Stimmungsbild der betroffenen AnrainerInnen und UnternehmerInnen einzufangen.
Während die Befürworter sich Teile der Einkaufsstraße durchaus als Fußgängerzone vorstellen können, waren andere vom Plan der beiden Bezirksvorsteher wenig angetan. Die umliegenden Straßen der beiden Bezirke wären ohne begleitende Maßnahmen stark vom Verkehr betroffen. Weitere Parkgaragen sind nicht in Planung.
Ein weiteres Problem könnte sein, dass sich die Einkaufsstraße nur noch auf das gezielte Auslagen anschauen statt einkaufen beschränkt. Viele Gewerbetreibende und Handelsbetriebe müssten dadurch mit großen Umsatzeinbußen rechnen. Auch eine Veränderung der Branchenstruktur wäre nicht vollkommen auszuschließen.
Die Diskussionsbeiträge der TeilnehmerInnen zeichneten ein Stimmungsbild in beide Richtungen ab. Die ersten ernst zu nehmende Projekte auf der Mariahilferstraße sollen noch vor dem Sommer von den Bezirksvorstehern der beiden Bezirke präsentiert werden. Auch eine Studie der Wirtschaftskammer Wien ist noch ausständig. Ein Folgeveranstaltung wird deswegen auch ins Auge gefasst.


