18. Dezember 2011
Betriebsabsiedlungen als drohende Konsequenz
Nach der Ankündigung von Vzbgm. Vassilakou, das flächendeckende Parkpickerl im 16. Bezirk bereits 2012 einzuführen ist ein Aufschrei durch die Ottakringer Wirtschaft quer durch alle Sparten gegangen. Andreas Würfl, Ottakringer Wirtschaftsbundobmann, hat Mitte November alle 4.314 Unternehmerinnen und Unternehmer mit einer Umfrage zur Meinungsäußerung eingeladen.Die Ergebnisse sind eindeutig: 92,04% sprechen sich klar GEGEN die
Einführung des kostenpflichtigen Parkpickerls aus. 94,69% treten für
einen forcierten Ausbau von Wohnsammelgaragen ein. 14 Betriebe
kündigen unmissverständlich eine Verlegung des Standortes nach Nieder-österreich an, weitere 17 überlegen ein solches Wegziehen aus
Ottakring.
"Unser Bezirk darf nicht zu einer Schlafstadt verkommen, eine gesunde
Durchmischung mit Betrieben quer durch alle Sparten sichert letztlich den Wohlstand in Ottakring und in Wien. Die wirtschaftsfeindlichen grünen Träumerinnen und Realitätsverweigerer sollten vielleicht einmal wirklich auf die Bevölkerung und die Wirtschaftstreibenden hören, bevor sie mit unausgegorenen Abkassiererinnenideen an die Öffentlichkeit gehen" stellt Würfl unmissverständlich klar. Durch ein Parkpickerl werde kein einziger zusätzlicher Parkplatz geschaffen.
So war für den VP-Wirtschaftsbundobmann auch die Kernaussage der
gestrigen "Parkraumkommission"- Studienpräsentation in der Bezirks-Verkehrskommission eindeutig: Der Auftrag von StR Vassilakou war lediglich das Schönfärben von Argumenten für ein möglichst großflächiges Abkassieren von möglichst vielen Menschen und Wirtschaftstreibenden ohne das Erbringen einer geringsten Gegenleistung. Mögliche Alternativen, wie sie in anderen europäischen Großstädten erfolgreich praktiziert werden, wurden von vorne herein ausgeschlossen und in der Studie nicht einmal angedacht geschweige
denn überprüft!
"Für uns im Wirtschaftsbund und der ÖVP ist unsere Unternehmer-Umfrage und diese unverschämte Vorgehensweise der Grünen ein klarer Auftrag, gemeinsam mit den vernünftigen Kräften in der SP-16 nach Möglichkeiten zu suchen, die Parkplatzsituation für Bewohnerinnen und Unternehmer im Bezirk zu verbessern, ohne den Betriebsstandort Ottakring so nachhaltig zu schädigen", so Würfl abschließend.


