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„ENTSCHEIDUNGEN FÜR DIE ZUKUNFT“  

Wien,
25. Juni 2010

Nach der erfolgreichen Wirtschaftskammer Wahl war es an der Zeit den Wirtschaftsbund für die nächsten Herausforderungen fit auf die Beine zu stellen. Daher stand die heurige Jahrestagung des Wiener Wirtschaftsbundes auf Schloss Hernstein unter dem Motto „Entscheidungen für die Zukunft“  

Jahrestagung 2010 des Wiener Wirtschaftsbundes auf Schloss Hernstein – ein Rückblick



1. Entscheidung für Wien
Staatssekretärin und Wiener ÖVP Obfrau Christine Marek skizzierte die Herausforderungen für die kommende Gemeinderat- und Bezirksratwahlen im Oktober. „Die zentrale Kompetenz der Wiener ÖVP ist die Wirtschaft!“ meinte sie und schwor die Wirtschaftsbund Funktionäre auf die Wahl ein. „Unser Ziel ist es dazuzugewinnen - damit die Wirtschaft in Wien endlich wieder Zukunft hat. – Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik aus einem Guss und deshalb muss die ÖVP den Wirtschaftstadtrat stellen!“ steckte Marek konkret ihr Ziel ab.

2. Entscheidung für die Wirtschaftstreibenden
Ein Thema, dass sämtliche Wirtschaftstreibenden in den letzten Wochen unter den Nägeln brannte, beherrschte den Vormittag: Der vertragslose Zustand der SVA mit der Ärztekammer. Dr. Martin Gleitsmann (stellvertretender Obmann der SVA) erklärte in einem spannenden Referat die Chronologie des Konflikts und skizzierte die revolutionäre Neuregelung. „Wir konnten bei gleichzeitiger Preisreduktion eine Erhöhung der Leistungen erzielen. Das Schlüsselprinzip ist den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen!“ umriss der stv. SVA-Obmann die Lösung. Bisher stand die Reaktion im Mittelpunkt des Kassenvertrages, jetzt wird die Vorsorge Maß aller Dinge sein. Jedoch stellte er ebenfalls fest, dass der Konflikt zentrale Schwächen in der externen Kommunikation offen legte. „Das Informieren unserer Mitglieder muss in Zukunft besser funktionieren!“ unterstrich Gleitsmann.

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3. Entscheidung für die Wirtschaftskammer
Wie die nächsten Jahre in den Sparten und Fachgruppen inhaltlich gestaltet werden sollten, wurde in einer Interviewrunde mit den Spartenobmännern erörtert. In den letzten Wochen fanden als ersten Schritt sogenannte Spartenworkshops statt. Wesentliche Themen wie Lehrlingsausbildung, Betriebsanlagengenehmigungen und Pfuscherbekämpfung wurden lebhaft diskutiert. Abgerundet wurde diese inhaltliche Diskussion mit einem Pflichtenheft für die nächsten Jahre. Dr. Alexander Biach, Wirtschaftsbunddirektor: „Damit ist der Wirtschaftsbund für die nächsten Jahre sowohl inhaltlich als auch personell TIP-TOP aufgestellt. Wir wissen wo die Reise hingeht!“

4. Entscheidung für den Wirtschaftsbund
Nach dem Credo „Die Wirtschaft Wiens ist der Wirtschaftsbund!“ spannte die Obfrau des Wirtschaftsbundes und Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien KommR Brigitte Jank in ihrer Grundsatzrede den inhaltlichen Bogen. In einer impulsiven Rede skizzierte Sie die Herausforderungen und Notwendigkeiten für Wiens Wirtschaft. An einer breit angelegten Bildungsreform, einer zukunftsorientierten Standortpolitik und einer nachhaltigen effektiven Wirtschaftsförderung führt in Wien kein Weg vorbei. Zur besseren Aufbereitung werden deshalb innerhalb des Wirtschaftsbundes 3 Kompetenzgruppen zu den Themen SVA, Bildung und Wirtschaftsförderung eingerichtet. „Damit ist der Wirtschaftsbund optimal gerüstet, um seine Wirtschaftskompetenz im Fall des Falles in die Wiener Stadtregierung einzubringen!“ zeigt sich Jank überzeugt.
Pünktlich zum Beginn des anschließenden Gartenfestes kam auch die Sonne heraus. Bei frisch Gegrilltem und kühlem Bier wurden Ehrungen unserer verdienten Mitglieder und der 75. Geburtstag von Wirtschaftskammerpräsident a. D. KommR Walter Nettig gebührend gefeiert!