18. August 2010
Mit einem ברוכים הבאים - das herzlich Willkommen auf hebräisch lautet - begrüßte die frisch gebackene Direktorin Dr. Danielle Spera den Wirtschaftsbund im Jüdischen Museum.

Wiens Unternehmer wurden auf Bestreben von Dr. Alexander Biach, Direktor des Wirtschaftsbundes Wien, zu einer exklusiven Führung zur Ausstellung „Türken in Wien – Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ eingeladen. Der große Andrang sprengte leider den Rahmen der Veranstaltung, sodass die Gruppe gedrittelt und zeitversetzt durch das Museum geleitet werden musste. Dipl.Ing. Birol Kilic (Mitinitiator und Herausgeber der türkischen Zeitung Yeni Vatan) begrüßte die Initiative des Wirtschaftsbundes: „Es ist ein Zeugnis des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionen in der Vergangenheit, das uns Vorbild auch für die Zukunft sein sollte!“
Bildergalerie
Die Sefardischen Türken
Die Ausstellung „Die Türken in Wien“ beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Vertreibung der Juden aus Spanien (Sefarden), die in Nordafrika, in einigen italienischen Städten, vor allem aber im Osmanischen Reich Asyl fanden. Nach den Friedensverträgen zwischen den Habsburgern und dem Osmanischen Reich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts genossen die türkischen Juden Freizügigkeit im Habsburger Reich. Seit dieser Zeit bestand bis 1938 eine aktive türkisch-jüdische Gemeinde, die als Händler und Kaufleute, Wolle und Baumwolle, Seide und Tabak, Zucker und Gewürze importierten.
www.jmw.at


