Wiens Tourismusbetriebe sind in Sachen Förderungen ganz schlecht dran. Der Grund: Die Stadtregierung schließt dazu kein Abkommen mit dem Bund ab. Die Folge 53 Millionen Euro weniger für Wiens Tourismus.

Wiens Tourismus- und Freizeitbetriebe tragen durch Ihr Engagement jeden Tag zum Erfolg Wiens als Tourismusdestination von Weltrang bei. Jeder Fördereuro ist daher jetzt wichtiger denn je. Die Wiener Tourismusbetriebe sind bei bundesweiten Förderungen absolutes Schlusslicht.
Das hat einen einfachen Grund: Zwischen Land Wien und dem Bund fehlen vertragliche Vereinbarungen, die den Wiener Betrieben Zugang zu den meisten Förderprogrammen der Tourismusbank ÖHT ermöglichen. Der Wirtschaftsbund forderte deshalb im Wirtschaftsparlament und im Wiener Gemeinderat die Stadtregierung auf, die fehlende Vereinbarung zu schließen. Jedoch wurden sämtliche Vorstöße seitens des Wirtschaftsbundes bislang mit der Begründung abgeschmettert, dass es in Wien ohnehin ausreichende
Förderprogramme für die Wirtschaft gebe.
Die Zahlen sprechen leider eine andere Sprache.
Der Wiener Wirtschaftsbund lässt freilich nicht locker.
Gastronomie, Kaffeehäuser, Hotellerie und Freizeitbetriebe machen Stimmung, damit Wiener Betriebe möglichst rasch mit frischem Geld neue frische Ideen finanzieren können.
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