Liebe Leser!
Die Wirtschaftskammer-Wahlen Anfang März brachten der Liste „Vorarlberger Wirtschaft“ einen überwältigenden Vertrauensbeweis, der für unsere knapp 700 Funktionäre Auftrag und Antrieb ist, die Interessen der Vorarlberger Unternehmen engagiert zu vertreten.
Die berufsständische Interessenvertretung ist
Die berufsständische Interessenvertretung ist ein wichtiger Teil der Wirtschaftskammer und wird durch Serviceangebote für alle Mitglieder ergänzt. Wir bemühen uns ständig, das direkte Angebot für Kundennutzen zu erweitern und haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt: In allen betrieblichen und politischen Angelegenheiten den Mitgliedern zur Hand zu gehen und ihnen den Rücken freizuhalten für unternehmerisches Wirken.Ich reiche auch den politischen Mitbewerbern die Hand zur Zusammenarbeit. Ich war schon bisher der Meinung, dass die Vorarlberger Wirtschaft unser gemeinsames Anliegen sein soll und habe deshalb auch innerhalb der Wirtschaft für ein Miteinander geworben. Nicht ideologisch geprägte, sondern die besten und engagiertesten Unternehmer sollen als Vertreter ihrer Branchen an vorderster
Front in der Interessenvertretung den Ton angeben. Ich appelliere an die Vertreter der anderen Fraktionen in den Fachgruppen und im Wirtschaftsparlament, ihren Teil zum Erfolg der Interessenpolitik für die Vorarlberger Betriebe zu leisten.
Die Arbeit in der Interessenvertretung ist oft mühselig und unbedankt. Erfolge werden von den Mitgliedern oft als selbstverständlich gesehen und sind in der Regel auch nicht spektakulär und eignen sich nur schwer für die politischeAgitation. Wie der Erfolg unserer Liste aber zeigt, wissen die Mitglieder der Fachgruppen sehr wohl, was in den Ausschüssen und in den Sparten in Verhandlungen mit anderen Interessengruppen für sie geleistet wird.
Eine Zusammenarbeit aller politischen Gruppen ist aber auch deshalb notwendig, weil wir gerade im letzten Jahr gesehen haben, wie sensibel das wirtschaftliche Gefüge ist, wie auch die regionale Wirtschaft auf internationale Krisen reagiert. Zusammenhalt braucht es auch, weil die Wirtschaftstreibenden in einem Staat zwar für den größten Teil des Haushaltes verantwortlich zeichnen, aber eine gesellschaftspolitische Minderheit sind, die – so sie sich nicht einig sind – schnell unter die Räder kommt.
Zahlreiche Unternehmer sind bei den Gemeindevertretungswahlen in wichtige Funktionen gewählt worden. Sie sorgen dafür, dass in den Gemeinden und Städten mit Umsicht und Kompetenz Maßnahmen umgesetzt werden, die es den Betrieben ermöglichen, zu expandieren und sich zu entwickeln und die damit den Menschen Arbeitsplätze vor Ort zur Verfügung stellen. Mit ihrer Steuerleistung sind die Firmen auch Garanten für die Finanzierung einer leistungsstarken Infrastruktur. Ich bedanke mich bei allen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen und damit eine wichtige, gesellschaftspolitische Aufgabe übernehmen.
Manfred Rein
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