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1) SELBSTBEHALT

(a) Selbstbehalt-Kostendeckel:

Wird bei der quartalsmäßigen Kostenanteilsberechnung ermittelt, dass die Jahressumme der Kostenanteile 5 % des festgestellten Jahreseinkommens des Versicherten erreicht, wird der Kostenanteil für die erbrachten Leistungen sofort betraglich begrenzt und die weiteren Leistungen werden vom Kostenanteil befreit.

Details > Selbstbehalt-Kostendeckel

(b) Selbstbehalt-Halbierungen:

Details > Selbstbehalt-Halbierungen

(c) Selbstbehalt-Befreiungen:

Details > Befreiung vom Kostenanteil


2) MINDESTBEITRAGSGRUNDLAGE

Die Beitragsbelastung bei Kleinverdienern ist – gemessen an den geringen Einkünften – sehr hoch. Während bei Einkünften ab der Mindest-beitragsgrundlage die Belastung 26,15 Prozent (18,5 % PV-Beitrag plus 7,65% KV-Beitrag) ausmacht, ist die Belastung bei monatlichen Einkünften unter der Mindestbeitragsgrundlage entsprechend höher, bei Einkünften von beispielsweise 500 Euro rund 36 Prozent. Um hier gegenzusteuern, wird es im Fall einer finanziellen Notlage eine Überbrückungshilfe geben. Nach den ersten drei Jahren ab der Unternehmensgründung können Versicherte, die weniger als die Mindestbeitragsgrundlage verdienen, eine Unterstützung erhalten. Die Hälfte der Differenz zwischen der tatsächlichen Beitragslast und jener aus der Mindestbeitragsgrundlage wird als Überbrückungshilfe in besonderen finanziellen Härtefällen für sechs Monate aus einem Härtefonds zwischenfinanziert. Eine Verlängerung um weitere sechs Monate aus besonders berücksichtigungswürdigen Gründen ist möglich.

Ein Härtefall liegt vor, wenn durch die Beitragsentrichtung der Lebensunterhalt unter Berücksichtigung der Einkommens-, Vermögens- und Familienverhältnisse nicht nur vorübergehend wesentlich gefährdet wird. Auch diese Maßnahme soll mit 1.1.2014 in Kraft treten


3) NEUGRÜNDER

Neugründer zahlen für die ersten drei Jahre vorläufig niedrigere Beiträge zur Sozialversicherung. Hat ein Jungunternehmer in den ersten drei Jahren gute Gewinne gemacht, kommt es allerdings in der Krankenversicherung (für das dritte Jahr) und in der Pensionsversicherung (für alle drei Jahre) zu Nachverrechnungen, die bisher jeweils im Jahr nach Durchführung der Nachverrechnung in vier Teilbeträgen vorgeschrieben werden und in diesem Jahr die Liquidität beeinträchtigen können.

Diese Nachzahlungen können über Antrag statt wie bisher auf ein Jahr auf drei Jahre verteilt werden. Eine Nachzahlung wird also zinsenfrei und in zwölf Quartalsbeiträgen möglich sein. Von dieser Änderung werden rund 36.000 Jungunternehmer profitieren. Diese Maßnahme soll mit 1.1.2014 in Kraft treten.


4) SCHWANGERSCHAFT & KINDERBETREUUNG

(a) Befreiung von der Beitragspflicht für die Dauer des Wochengeldbezugs

Um finanzielle Härten zu vermeiden wird für den Fall einer Ruhendmeldung der Erwerbstätigkeit ab 1. Juli 2013 auf Antrag eine Befreiung von der Beitragspflicht für die Dauer des Wochengeldbezugs vorgesehen. Ohne entsprechende Ruhend¬meldung erfolgt keine Befreiung. Der Krankenversicherungsschutz bleibt trotz ruhender Beitragspflicht in voller Höhe aufrecht.

(b) unbürokratische Ausnahme von der Pflichtversicherung für Mütter

Zusätzlich wird für Mütter neben dem Kinderbetreuungsgeldbezug ab 1. Juli 2013 eine unbürokratische Ausnahme von der Pflichtversicherung nach der Kleinunternehmerregelung – unabhängig von einer Vorversicherung – ermöglicht. Somit können Unternehmer/innen während des KBG-Bezuges maximal 4.641,60 € jährlich dazuverdienen, ohne für die Zeit des KBG-Bezuges (zusätzliche) Krankenversicherungs- und Pensionsversicherungsbeiträge zu entrichten.


5) WOCHENGELD:

Erhöhung des Wochengelds für Selbständige
Das Wochengeld für Selbständige wird zur Verbesserung der sozialen Absiche¬rung für den Fall der Mutterschaft auf täglich 50 € als Pauschalbetrag angehoben. Damit entspricht das Wochengeld der selbständigen Frauen jenem der Arbeitneh¬merinnen im Schnitt.

Details > Wochengeld


6) KRANKENGELD

Anspruchsberechtigt sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die weniger als 25 Dienstnehmer beschäf¬tigen. Das Krankengeld wird als Pflichtleistung für alle Selbständigen in Form eines pauscha¬lierten Tagsatzes in der Höhe von 28 Euro nach der 6. Woche der Arbeitsunfähigkeit bis zur Höchstdauer von insgesamt 20 Wochen ausbezahlt. Die Finanzierung des neuen Krankengeld-Modells in der Höhe von ca. 20 Mio. Euro erfolgt über die AUVA.

Um Leistungen bereits ab dem vierten Tag der Krankheit zu erhalten, wird es weiterhin die Möglichkeit zum Abschluss der freiwilligen Zusatzversicherung geben. Neu ist hier insbesondere eine Erhöhung der Mindestleistung auf knapp 28 Euro pro Tag.

Details >  Unterstützung bei lang andauernder Krankheit

Tipp!
Mit einer Zusatzversicherung besteht der Anspruch bereits ab dem 4. Krankheitstag:
Details > Krankengeld


7) GESUNDHEITSOFFENSIVE

Details > Gesund bleiben



8) ZUSATZPENSION

Die Absenkung des KV-Beitragssatzes ermöglichte die gleichzeitige, kostenneutrale Einführung der Selbständigenvorsorge nach dem Modell „Abfertigung neu“ als Mög¬lichkeit zum Aufbau einer steuer- begünstigten Zusatzpension (2. Säule) für alle Selbständigen

Details > Selbständigenvorsorge


9) ONLINESERVICES

Arztsuche, Terminservice, persönliche Datenabfrage, Online-Vergütung, Onlineratgeber etc.

Details > Service