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Vergabe-Offensive zeigt Wirkung

17.03.2010  

Die von der Innsbrucker Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau LR Patrizia Zoller-Frischauf initiierte Verbesserung für Tiroler Betriebe bei öffentlichen Vergaben zeigt messbare Erfolge: So gingen im Jahr 2009 im Straßenbau sowie im Brücken- und Tunnelbau 100 Prozent der vom Land Tirol ausgeschriebenen Aufträge an heimische Unternehmen, in der Straßenerhaltung 96 Prozent und im Hochbau 98 Prozent. "Das zeigt, dass es bei Einhaltung aller rechtlichen Rahmenbedingungen sehr wohl möglich ist, die heimischen Betriebe verstärkt zum Zug kommen zu lassen", so die Landesrätin.

Ein Vergleich mit Südtirol belegt den Standortvorteil für unsere Betriebe: In Südtirol sind die Schwellenwerte bei der Vergabe öffentlicher Aufträge derzeit halb so hoch wie bei uns. "Das bedeutet, dass viel öfter international ausgeschrieben werden muss und die Aufträge an heimischen Unternehmen vorbei gehen", erklärt die Wirtschaftsbund-Bezirksobfrau. Früher wurde immer wieder der Vorwurf laut, die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft in Südtirol seien viel besser als in Tirol. Heute gibt es neidvolle Blicke aus dem Süden über den Brenner.
Patrizia Zoller-Frischauf wird sich jedenfalls mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Schwellenwerte noch länger am derzeitigen Niveau bleiben. "Das ist ein wirkungsvolles Instrument, um schnell und unbürokratisch Aufträge an die regionale Wirtschaft zu vergeben", so die Landesrätin. Gerade in der aktuell angespannten Wirtschaftslage sei es wichtig, die Wertschöpfung in den Regionen zu halten. "Die Verlängerung der höheren Schwellenwerte ist eine Konjunkturmaßnahme, die zudem dem Staat keine Kosten verursacht", erklärt Zoller-Frischauf abschließend.

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