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Hauptsache dagegen

26.02.2010  

Bekanntlich findet heute Vormittag eine gemeinsame Protest-Aktion des Rings Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW Tirol), des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbands Tirol und der Grünen Wirtschaft Tirol statt. "Damit demaskiert sich die Opposition selbst: Das Einzige, worin Einigkeit besteht, ist offenbar die Tatsache, GEGEN irgendetwas zu sein. Keine Ziele, keine Zukunftsprogramme, bloßes Schlechtreden der Kammer. Das ist mehr als dünn und nicht das, was die Unternehmer erwarten", erklärt WB-Landesgeschäftsführer Helmut Kern.

Zudem sei die Protestaktion VOR der Wirtschaftskammer mehr als peinlich: "Die Kammer ist für alle offen! Allerdings haben die Kandidaten von Grün, Blau und Rot bereits in der vergangenen Periode vor allem durch Abwesenheit bei Fachsitzungen geglänzt. Kein Wunder", meint Kern, "wenn sie sich eher auf der Straße als in der Kammerorganisation zu Hause fühlen. Kern rät, die Energie besser dafür zu verwenden, drinnen zu arbeiten anstatt draußen zu protestieren.

Selbst das Motto der Veranstaltung 'Die Wirtschaftskammer ist nicht im Privatbesitz von Wirtschaftsbund und Jürgen Bodenseer' ist völlig daneben gegriffen: "Die derzeitigen Verteilungsverhältnisse in der Kammer entsprechen einem demokratischen Votum bei den letzten Wahlen. Dagegen zu demonstrieren zeugt von mangelndem Demokratieverständnis", so Kern.
Den Unternehmern wäre mehr geholfen, wenn die Opposition ihre eigenen Standpunkte unternehmerfreundlicher gestalten würde: "Die Grünen stehen für Zentralismus und wollen die Landeskammern abschaffen, die Blauen treten mit Ex-Unternehmern im Wahlkampf an und die Roten belasten den Standort mit neuen Steuern." Die Aussagen sind genau so verwaschen wie das, was bei der Farbmischung von Grün + Blau + Rot herauskommt.

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