Jürgen Bodenseer fordert in seiner Funktion als Obmann der VP-Teilorganisation Wirtschaftsbund den sofortigen Rücktritt von Landtagsvizepräsidenten Mag. Johannes Bodner.
„1,8 Promille und dann tatsächlich noch Autofahren, das ist einfach inakzeptabel! Das liegt nicht im "Diskussionsbereich eines Kavaliersdeliktes" mit vielleicht 0,6 Promille sondern ist das 3-fache, Volltrunkenheit und gröbste Verantwortungslosigkeit. Als Politiker hat man zudem eine Vorbildfunktion der Bevölkerung und besonders der Jugend gegenüber. Wenn man dieser Aufgabe nicht mehr entspricht, dann kann man nicht warten, nachdenken, Reue zeigen oder Gespräche abwarten, dann muss man die Konsequenzen ziehen, und das sofort“, so Jürgen Bodenseer unmissverständlich. Vizepräsident Mag. Bodner hatte jetzt einige Zeit, die Sache selbst zu regeln, ohne Zurufe. Leider hat er sie nicht genützt und ist uneinsichtig. Deshalb erachte ich es als Verantwortungsträger innerhalb der Führungsmannschaft der ÖVP Tirol als meine verdammte Pflicht, mutig zu sein und seinen sofortigen Rücktritt von allen seinen politischen Ämtern zu fordern.„Dieses Herumeiern ist unerträglich. Bodner soll Manns genug sein und selbst den richtigen und notwendigen Schritt setzen“, rügt der WB-Obmann den VP-Bezirksobmann von Kufstein. "Ich gestehe ihm ja zu, dass er einen oder zwei Tage Zeit gebraucht hat, um sich der Tragweite seines Vergehens bewusst zu werden. Aber spätestens heute hätte ich mir seine Demission erwartet", versteht Bodenseer den Vizepräsidenten des Tiroler Landtages nicht.
"Dieses höchste politische Amt hat ganz einfach höhere Anforderungen und braucht untadelige Funktionsträger", sieht Bodenseer einen Handlungsbedarf im Sinne der political correctness. „Bodner beschädigt nicht nur die Institution Landtag, sondern bringt auch die politische Gesinnungsgemeinschaft der Volkspartei und die Politiker insgesamt in ein ungutes Licht, wenn er nicht sofort zurück tritt“, so WB-Landesobmann Bodenseer ganz deutlich.



