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NR Hörl begrüßt Platter-Initiative zu Nationalparks: "Initiative trägt Früchte!"

14.09.2009  

"Mit LH Platters Initiative für eine besser touristische Nutzung der Nationalparks kommt Schwung in eine wichtiges Anliegen für die ansässige Bevölkerung", erklärt heute Tourismussprecher der ÖVP, Wirtschafts-bund-Abgeordneter Franz Hörl. Seit seinem Einzug ins Parlament engagiert sich der Hörl für dieses Anliegen und sieht nur einen echten Meilenstein erreicht.

Seit der Gründung des Nationalparks Hohe Tauern kämpfen nämlich viele Anrainerge-meinden mit massiven Nächtigungsrückgängen. Besonders dramatisch ist es in den Tiroler Anrainergemeinden, wo in den vergangenen 20 Jahren teilweise bis zu 30 Prozent Nächtigungsrückgang zu verzeichnen sind! "Diese Zahlen sind umso alarmierender, als die meisten anderen Tourismusgemeinden in dieser Zeit Zuwächse verzeichnen konnten", so NR Franz Hörl. Grundsätzlich sei die Unter-Schutz-Stellung besonderer Gebiete natürlich eine sehr positive Sache. Wichtig dabei ist aber, dass die Nationalparks der ansässigen Bevölkerung nutzen und ihr nicht nur Hemmnisse auferlegen. Nur so würden sie auch akzeptiert, erklärt der Wirtschaftsbund-Abgeordnete.

Mit Platters Initiative – gemeinsam mit den beiden anderen Nationalparkbundesländern Salzburg und Kärnten – werde nunmehr dem Tourismus in der Region die nötige Bedeutung zuerkannt. Hörl: "Der Tourismus ist oft die einzige vernünftige Einnahmequelle für die Menschen in diesen Regionen mit einer breiten Wohlstandswirkung." Dabei geht es für den Touristiker nicht um eine völlige Öffnung der Parks, sondern Lösungen mit Hausverstand: "Wir brauchen weder den derzeitigen Glassturz noch eine Vollerschließung der Schutzgebiete. Es muss ein Weg gefunden werden, der nicht nur der schützenswerten Natur, sondern auch der schützenswerten Bevölkerung dient. Denn wir brauchen neben der rein ökologisch-wissenschaftlichen Nutzung der Nationalparks auch eine wirtschaftliche. Die Entwicklung von touristischen Produkten und das touristische Marketing müssen als gleichwertig mit den ökologischen Zielen verstanden und verbindlich so definiert werden. Dazu braucht es touristisch- und marketingtechnisch kompe-tente Experten, die gleichberechtigt mit den wissenschaftlichen Leitern – und mit eigenen Budgets – arbeiten können."