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Lettenbichler: Wasserkraft-Projekten eine Chance geben!

04.09.2009  

NR Josef Lettenbichler unterstützt das diskutierte Innkraftwerk bei Breitenbach: "Endlich liegt wieder ein zukunftsweisendes Projekt vor. "Von Verhinderern, die bereits protestieren, bevor noch nähere Details vorliegen, hält Lettenbichler nichts. "Wir haben einen sauberen, nachhaltigen Energie-schatz, den wir heben müssen. Man muss doch zuerst die konkrete Planung abwarten und nachdenken und kann danach seine Meinung dazu äußern. Ein reflexartiges Nein ist unangebracht", so der Wirtschaftsbund-Abgeordnete.

Der Kufsteiner Abgeordnete Josef Lettenbichler befürwortet den Bau einer Staustufe bei Breitenbach. "Tirol ist mittlerweile zu einem Strom-Importland geworden. Es ist daher ein Gebot der Stunde, dass neben dem zügigen Ausbau von anderen erneuerbaren Energie-trägern wie Photovoltaik, Biomasse oder Geothermie auch das vorhandene Potential an möglichen Wasserkraftwerken stärker genutzt wird", so der Wirtschaftsbund-Abgeordnete. "Nur so kann der Forderung der Bevölkerung und der Wirtschaft nach günstigen Stromtarifen entsprochen werden", erklärt Lettenbichler. Ohne die umweltschonende Gewinnung von Energie aus Wasserkraft sei dieses Ziel nicht erreichbar. Es gehe auch um Energiesicherheit: "Wir dürfen uns nicht von ausländischen Anbietern komplett abhängig machen!"

Bereits jetzt auftretenden Kritikern rät der Nationalrats-Abgeordnete, zuerst die konkreten Planungen abzuwarten: "Mit Verhinderer-Mentalität bringen wir dieses Land keinen Zentimeter weiter und können sicher nicht die Herausforderungen der Zukunft meistern", so Lettenbichler. Für den Abgeordneten ist auch die Kooperation von regionalen Energieversorgen mit dem Landes-energieversorger TIWAG beispielgebend: "Die energiepolitischen Weichenstellungen lassen sich nur in Zusammenarbeit aller Beteiligten lösen", erklärt der Wirtschaftsbund-Mandatar.