"Aktuelle Studien und Arbeitsmarktdaten zeigen deutlich, dass die Konjunktur- und Arbeitsmarktpakete der Landesregierung greifen", erklärt Landesobmann Jürgen Bodenseer.
Die vereinigte Opposition verkündet ständig, dass die Landesregierung zu wenig zur Bekämpfung der Finanzkrise unternimmt. "Stimmt nicht", erklärt Wirtschaftsbund-Landesobmann Jürgen Bodenseer, "die Tiroler Landesregierung hat mit einer Reihe von Arbeitsmarkt- und Konjunkturpaketen mit entsprechendem Augenmaß genau das getan, was zu tun ist. "Die Aufwendung weiterer Finanzmittel würde zu einem verantwort-ungslosen Anstieg der Schuldenquote führen, was zu Kosten kommender Generationen geht", warnt Bodenseer.Dass die Richtung stimmt, zeigen auch aktuelle Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten. Eine Studie der KMU-Forschung Austria belegt, dass die öffentlichen Aufträge um 41 Prozent zugenommen haben. "Daran ist das Gegen-steuern seitens der Politik deutlich ablesbar", so der Landesobmann.
Auch die heute veröffentlichte Studie des Innsbrucker SOFFI-Instituts (Soziales Förderungs- und Forschungsinstitut) zeigt Optimismus: Drei Viertel der Unternehmer fühlen sich von der Wirtschaftskrise gar nicht betroffen, nur neun Prozent der heimischen Firmen leiden stark unter der Krise. "Natürlich müssen wir weiterhin versuchen, auch die Auswirkungen für diese Betriebe weiter abzufedern. Fest zu halten ist, dass sich der Standort Tirol überdurchschnittlich stabil zeigt", erklärt Jürgen Bodenseer.
Ergänzen lässt sich dieses Bild noch durch die neuesten Arbeitsmarktdaten: Die Steigerung der Arbeitslosenzahlen gegenüber den Vormonaten ging deutlich zurück – und zwar um 13 Prozentpunkte auf aktuell 25,6 Prozent (September 2009 gegenüber September 2008). Damit weist Tirol gemeinsam mit dem Burgenland und Wien die besten Beschäftigungszahlen österreichweit auf. "Natürlich ist jeder Arbeitslose ein Arbeitsloser zu viel. Die Landesregierung muss und wird weiterhin alles unternehmen, um persönliche Schicksale nach Möglichkeit zu verhindern. Die Zahlen zeigen jedenfalls in aller Deutlichkeit, dass die Wirtschaftspolitik der Landes-regierung greift", so der Landesobmann abschließend.


