Jeder hat schon verletzt. Jeder wurde schon verletzt. Aber was unterscheidet Menschen, die an ihren Wunden zerbrechen von jenen, die sogar daran wachsen? Dieser spannenden Frage gingen die Mitglieder des Bitclubs bei einem Abend mit Dr. Andreas Salcher, dem Erfolgsautor des Buches „Der verletzte Mensch“, nach.
„Dr. Salcher macht den Titel zum Programm und setzt sich in seinem Werk mit all den Verletzungen auseinander, mit denen jeder Mensch im Laufe seines Lebens zwangsläufig konfrontiert wird“, erklärt Michaela Bartel, die Vorsitzende des Bitclubs. „Im Laufe unseres Lebens werden wir alle zu Experten: Ausgrenzung, Verrat, Demütigung, Vertrauensbruch, Gleichgültigkeit. Die spannende Frage ist, was jene Menschen, die an ihren Wunden zerbrechen von denen unterscheidet, die sogar daran wachsen.“ Eine Antwort auf diese Frage ist wohl, dass die Erfolgreichen jedes Missgeschick als Problem erkennen, das man lösen kann. Die Gescheiterten hingegen interpretieren die negativen Ereignisse in ihrem Leben als Verschwörung des Schicksals gegen sie, fühlen sich also als ohnmächtige Opfer und nicht als selbstbestimmt handelnde Individuen.„Anhand von verschiedenen Beispielen hat Dr. Salcher bei unserem Clubabend den faszinierten Bitclub-Mitgliedern verdeutlicht, dass nicht jeder einen guten Start ins Leben hat und es wohl kaum einen Menschen auf dieser Welt gibt, der noch nie in seinem Leben verletzt worden ist. Doch wir haben gelernt, dass das Prinzip ‚heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens‘ für jeden gilt, und jeder einen Neustart wagen kann“, sagt Michaela Bartel abschließend.
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