Gemeinsam mit Niederösterreichs Wirtschaftsbund-Obfrau und Wirtschaftskammer-Präsidentin Sonja Zwazl stellte sich Bildungs-Landesrat Karl Wilfing im Berufsinformationszentrum BIZ der Potenzialanalyse.
Wer seine Talente kennt, der weiß auch, welche Berufe zu ihm passen. Das ist die Kernidee der Potenzialanalyse. Sie ist ein speziell für Jugendliche entwickeltes Angebot, bei dem diese ihre Talente und Stärken entdecken. Die Potenzialanalyse ist mehr als ein Computertest: ein umfassender Check, bei dem u.a. auch technisches Verständnis, feinmotorische Fähigkeiten oder Stressresistenz überprüft werden. Die Ergebnisse zeigen auf, in welchen Berufs- und Ausbildungsfeldern man besondere Fähigkeiten hat, was die Berufswahl wesentlich erleichtert.Auch Bildungs-Landesrat Karl Wilfing machte sich gemeinsam mit Wirtschaftsbund-Obfrau Sonja Zwazl, Wirtschaftsbund-Dir. Harald Servus und Wirtschaftskammer-Dir. Franz Wiedersich vor Ort ein Bild von diesem Testverfahren. „Gerade in Zeiten, wo in manchen Gebieten Facharbeiter-Mangel herrscht, ist diese Orientierungshilfe besonders wichtig", ist sich Karl Wilfing sicher.
Bundesweites Vorzeigeprojekt
Die treibende Kraft hinter der Potenzialanalyse ist Sonja Zwazl. Für sie ist klar, dass es „keinen jungen Menschen gibt, der nicht in irgendeinem Bereich über spezielle Talente verfügt. Die große Herausforderung besteht darin, diese zu erkennen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen.“ Aber nicht nur Jugendliche profitieren von diesem Angebot. Betrieben kommt es ebenso zugute: Sie finden mit der Potenzialanalyse jene Lehrlinge, die genau zu ihnen und ihren Anforderungen passen.
Auch Bundesweit ist man bereits auf dieses Tool aufmerksam geworden: Wirtschafts- und Sozialministerium unterstützen die Idee einer Verankerung im Schulsystem. Und auch der Österreichische Wirtschaftsbund hat in seinem bei der Generalversammlung präsentierten Leitantrag deren bundesweite Einführung gefordert.



