Die blau-gelbeWirtschaft steht vor wichtigen Weichenstellungen. Daher ist es wichtig vom 28. Februar bis 2. März die Interessensvertretung der Wirtschft zu stärken – den Wirtschaftsbund. Von Rainald Edel
Wenn in knapp vier Wochen – vom 28. Februar bis zum 2. März – die Wirtschaftskammerwahlen in Niederösterreich anstehen, entscheidet sich damit auch, wie stark die Vertretung der blau-gelben Wirtschaft künftig ist. Mit rund 1.600 Kandidatinnen und Kandidaten ist der NÖ Wirtschaftsbund die einzige wahlwerbende Gruppe, die in ALLEN Fachorganisationen – mit Ausnahme der Industrie – zur Wahl antritt. Drei Viertel der gewählten Funktionäre und mit einer Ausnahme alle Fachgruppenobleute werden bisher von ihm gestellt. Eine Übersicht der Spitzenkandidaten des NÖ Wirtschaftsbundes sowie Details, Ziele und Anliegen sind auf www.teamzwazl.at abrufbar.Die enorme Breite des Wirtschaftsbunds ist zugleich seine besondere Stärke. Denn nur der Wirtschaftsbund verfügt in allen Bereichen des blaugelben Wirtschaftslebens über Interessenvertreter, die aus ihrem eigenen Betrieb ganz genau wissen, wo Unternehmerinnen und Unternehmer der Schuh drückt – und wo welche Verbesserungen möglich sind.
Viel erreicht
Der NÖ Wirtschaftsbund ist jene Kraft, die Verbesserungen für Unternehmerinnen und Unternehmer entwickelt und umsetzt. Das zeigt ein Blick in die – längst nicht vollständige – Bilanz der letzten Jahre:
- Der NÖ Wirtschaftsbund war die bestimmende Kraft in der Wirtschaftskammer, als es darum ging, die Wiener Gebrauchsabgabe für NÖ-Kunden der WienEnergie zu Fall zu bringen – wodurch 33 Millionen Euro zurück in Niederösterreichs Betriebe und Haushalte geflossen sind.
- Der NÖ Wirtschaftsbund erreichte, dass die Vergaberichtlinien bei öffentlichen Aufträgen geändert wurden, sodass auch kleine und regionale Betriebe zum Zug kommen.
- Es war die Idee des NÖ Wirtschaftsbundes, dass Schülerinnen und Schüler einen Potenzialtest machen und so Lehrlinge und Lehrbetriebe zielgerichteter zusammengeführt werden können.
„Wir haben’s angepackt und wir haben’s auch umgesetzt – als starker und verlässlicher Partner der Betriebe“, resumiert Landesgruppenobfrau KommR Sonja Zwazl stolz die Erfolge der letzten Jahre.
Arbeiten statt kritisieren
„Die Macht des Wirtschaftsbundes müsse gebrochen werden“, verkünden Mitbewerber des Wirtschaftsbundes derzeit lautstark. Tatsächlich sind sie aber nur dann laut, wenn es um Kritik geht. Sind
konkrete Ideen und Verbesserungsvorschläge gefragt, wird es bei den Mitbewerbern ganz still und leise. Und bei der Knochenarbeit in den Ausschüssen sind Vertreter anderer Gruppierungen viel zu oft einfach gar nicht da.„Das zeigt deutlich: Unsere Stärke ist auch eine Stärke unserer Interessenvertretung. Gerade
jetzt wäre jede Schwächung der Wirtschaftskammer fatal“, warnt Sonja Zwazl. Es liegt an jedem einzelnen Unternehmer, dies zu verhindern. „Wir müssen unsere Kolleginnen und Kollegen klar überzeugen, dass der Wirtschaftsbund die Kraft ist, die umsetzt. Wir brauchen ein starkes Wahlergebnis und eine hohe
Wahlbeteiligung – damit unsere Stimme auch in Zukunft jenes Gewicht hat, das es uns ermöglicht, Dinge durchzusetzen“, appelliert Sonja Zwazl. Daher die klare Botschaft des Wirtschaftsbundes: Wer eine starke Vertretung will, muss sie auch wählen!
Erfolg fortsetzen
Für die kommende Periode hat sich der Wirtschaftsbund klare Ziele gesetzt. „Wir müssen konsequent neue Geschäftsfelder erschließen. Das gilt nicht nur für neue internationale Märkte. Das gilt genauso für Wirtschaftszweige, die sich neu entwickeln oder die in Zukunft boomen werden“, erklärt Sonja Zwazl. So muss beispielsweise das Thema Energieeffizienz weiter vorangetrieben werden. Im Thema Energieeffizienz steckt die perfekte Kombination des Erreichens von Umweltzielen mit hochwertigen Erwerbsmöglichkeiten
für die Betriebe. „Wenn der Staat also mehr Einnahmen braucht, kann das nur über ein Ankurbeln des Wirtschaftswachstums funktionieren“, betont die Landesgruppenobfrau.
Dazu gibt es seitens des Wirtschaftsbundes zwei konkrete Vorschläge:
Der erste betrifft den Vorsteuerabzug für alle betrieblich genutzten Pkw, damit die Unsinnigkeit, dass Betriebe zu unnötig großen Fahrzeugen gezwungen werden, endlich ein Ende hat. „Bei dieser Forderung werde ich genauso wenig locker lassen wie beim zweiten Punkt, einem neuen Fördermodell für thermische Sanierungen“, kündigt Zwazl an. Jeder Förder-Euro bringt hier fünf Euro an zusätzlichen Investitionen und darüber hinaus zusätzliche
Steuereinnahmen von zwei Euro. „Das rechnet sich also auch für den Finanzminister. Und das Geld ist hier besser investiert, als wenn es weiter in eine Bürokratie gesteckt wird, die mit überbordenden Kontrollen und Meldeverpflichtungen die Betriebe ohnedies schon weit über Gebühr beansprucht“, argumentiert Zwazl.
Konsequent fortsetzen wird der NÖ Wirtschaftsbund die Stärkung der Lebensräume. „Gerade in der Regionalität liegt eines der großen künftigen Potenziale. Die Paarung von Individualität und Qualität, von Tradition und Innovation in den Regionen ist unschlagbar“, so die Landesgruppenobfrau.
„Wir haben uns für die kommende Periode wichtige und zukunftsträchtige
Themen vorgenommen. Ich bin sicher, dass es uns mit konsequenter, harter
Arbeit gelingen wird, die Unternehmerinnen und Unternehmer zu überzeugen,
dass es der Wirtschaftsbund ist, der Zukunft schafft“, erklärt Sonja Zwazl.



