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2 Bundessieger beim WiR-Wettbewerb aus Niederösterreich

29.01.2010

Aus österreichweit 1151 Projekten, gingen aus Niederösterreich "CityOffice 2.5" und "Konjunkturprogramm Wagram" als Sieger beim Bundesfinale des Wettbewerbs "WiR-Wirtschaft in der Region" hervor.

Bei einer großen Gala im Messezentrum in Wien wurden am Donnerstag 28. Jänner 2010 die Siegerprojekte der Initiative „WiR – Wirtschaft in der Region“ vorgestellt und ausgezeichnet. Wirtschaftbund-Präsident Christoph Leitl, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Landesrat Viktor Sigl (OÖ), Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer und Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner prämierten aus den insgesamt 1151 eingereichten Projekten die 12 Sieger.
Mit „CityOffice 2.5“ und „Konjunkturprogramm Wagram“, haben es zwei Teilnehmer aus Niederösterreich in das Bundesfinale des Wettbewerbs geschafft. „CityOffice 2.5“ ist zudem das einzige Final-Projekt, das von Frauen konzipiert ist.
Wirtschaft in der Region ist eine Initiative des Österreichischen Wirtschaftsbundes. Gesucht werden innovative Entwicklungs- und Kooperationsprojekte zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. Ziel ist es, kommunale Zusammenarbeit zu fördern und die Attraktivität regionaler Wirtschaftsstandorte zu erhöhen. Der Wettbewerb ist mit 150.000 Euro Preisgeld dotiert.
Die Projekte im Detail:

Projekt: CityOffice 2.5
Die meisten EPU arbeiten von zu Hause aus, da ein eigenes Büro den Kostenrahmen sprengen würde. „Mit dem CityOffice, einem flexiblen Gemeinschaftsbüro im Zentrum von Baden, wollen wir vom Netzwerk „Frau in der Wirtschaft“ (Das Netzwerk frauengeführter Betrieben im Bezirk),ein professionelles Ambiente für UnternehmerInnen anbieten, bei dem die Vermietung der Räumlichkeiten zentral organisiert wird und eine Mitarbeiterin stundenweise gegen Entgelt die gesamte Administration abwickelt“, erklärt Carmen Jeitler-Cincelli, eine der Initiatorinnen, und Bezirksvorsitzende „Frau in der Wirtschaft“ Baden das Projekt. Zudem ist auch an eine Kinderbetreuung und einen Botendienst gedacht, der vor allem UnternehmerInnen mit Kindern entlasten soll.


Foto: Sabine Wolfram, Carmen Jeitler-Cincelli, Andrea Berzlanovich

Projekt: Konjunkturpaket Wagram
Eine nachhaltige Energieversorgung mit regionalen Energieträgern ist ohne Energiesparen nicht realistisch umsetzbar. „Gerade bei Eigenheimen aus den 1950er und 60er Jahren gibt es punkto Energieeffizienz einen großen Bedarf. Im Rahmen des Projektes werden diese Potentiale in sechs Gemeinden am Wagram erhoben und der Bevölkerung Investitionen in die Sanierung der Häuser schmackhaft gemacht“, schildert DI Mathias Zawichowski, der Projektverantwortliche des Konjunkturprogramms, die Initiative. Durch die Vernetzung der einzelnen Professionalisten in der Region sollen attraktive Angebote zur Eigenheimsanierung erstellt werden. Der Konsument kann so von einer kompetenten Person beraten werden und muss nicht zahlreiche Professionalisten kontaktieren. „Durch das Konjunkturprogramm wollen wir die Sanierungsrate von derzeit 2 Prozent mittelfristig auf 40 Prozent heben“, erklärt LAbg. Alfred Riedl, Bürgermeister der in das Projekt involvierten Gemeinde Grafenwörth.


Foto: DI Alexander Simader, Bgm LAbg. Mag. Alfred Riedl, DI Mathias Zawichowski

Weitere Informationen zum Wettbewerb "WiR Wirtschaft in der Region", alle Bundessieger und Fotos vom Galaabend finden Sie hier:

Bilder


WiR-Gala: 1.151 eingereichte Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und Gemeinden. Präsident Christoph Leitl und GS Peter Haubner sind stolz auf kleine und mittlere Unternehmen als Rückgrat der Wirtschaft