12.10.2010
In der Landtagssitzung am 7. Oktober wurde der Wirtschaftsbericht Niederösterreich 2009 vorgelegt und einstimmig angenommen. LAbg. Michaela Hinterholzer unterstrich in ihrem Statement die „besondere Qualität des Berichts“. Die aktuelle Wirtschaftsentwicklung sieht die Abgeordnete des Wirtschaftsbundes durchaus positiv. Es gilt aber weiter zu investieren, wozu das Land Niederösterreich auch bereit ist.
Den Wirtschaftsbericht Niederösterreich 2009 nahm LAbg. Michaela Hinterholzer zum Anlass, um die aktuelle Wirtschaftslage in Niederösterreich zu beleuchten. Es gibt Positives zu vermelden: Das Institut für Höhere Studien rechnet für 2010 mit einem Wirtschaftswachstum von 2,1 Prozent für das Bundesland. Damit wächst die landesweite Wirtschaft schneller als die gesamtösterreichische (Prognose: 1,8 Prozent), während es bei den Insolvenzen nicht den befürchteten Anstieg gegeben hat. Auch bei den Betriebsansiedelungen und Wirtschaftsparks ist ein Trend nach oben zu verzeichnen. Die Wirtschaftsagentur ecoplus erfreut sich derzeit regen Zuspruchs: „Heuer verzeichnete ecoplus bereits 67 neue Projekte, was rund 1.800 Arbeitsplätze schafft bzw. sichert. Weiters erwarten wir 6.000 Neugründungen.“ Von all dem profitiert auch der Arbeitsmarkt: Die Kurzarbeit geht laufend zurück und mit 570.000 Beschäftigten hat Niederösterreich heute mehr arbeitende Menschen als 2007, vor Ausbruch der Finanzkrise. „Angesichts der Tatsache, dass die Wirtschaft 2009 den größten Einbruch seit 1945 zu verzeichnen hatte, stimmt mich das durchaus zuversichtlich. Diese Zuversicht ist auch bei den Unternehmen spürbar. Trotzdem dürfen wir jetzt nicht stillstehen, müssen aus der Krise heraus weiter investieren. Das tun wir nicht zuletzt mit dem letzte Woche beschlossenen Eigenkapital-Sicherungsmodell, das KMU den Zugang zu nötigen Krediten erleichtern wird“, erläutert Michaela Hinterholzer, die selbst ein erfolgreiches Erdbau-Unternehmen führt.