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Entlasten

E.V.A. - Entlasten - Vereinfachen - Ankurbeln

Steuern und Abgaben lasten schwer auf den Schultern von Unternehmen, insbesondere der Klein- und Mittelbetriebe – dem Rückgrat unserer Wirtschaft. Die vielen Klein- und Mittelbetriebe sind der Turbo für neues Wachstum und neue Arbeitsplätze. Nur der Österreichische Wirtschaftsbund als größte und erfolgreichste Interessenvertretung für Unternehmer/innen verschafft den Anliegen Gehör auf Landes- und Bundesebene. Denn: Wir kämpfen für unsere Wirtschaft.


Das fordern wir


Senkung der Lohnnebenkosten
Im Lauf der Jahre hat sich ein Lohnverrechnungssystem von unüberschaubarer Komplexität entwickelt. Dieses verursacht erhebliche Verwaltungskosten. Daher sollen die unterschiedlichen Abgaben und Beiträge in einer Arbeitgeberabgabe zusammengefasst werden. Diese Arbeitgeberabgabe soll zentral bei einer Behörde eingehoben werden. Ein nächster Schritt ist die Absenkung des einheitlichen Beitragssatzes, der zu einer allgemeinen Senkung der Lohnnebenkosten führt.


Abschaffung der Kreditvertragsgebühr
Die Kreditvertragsgebühr von 0,8 % (Vertragsdauer unter 5 Jahre) bzw. 1,5 % (Vertragsdauer über 5 Jahre) ver- teuert die Fremd-Finanzierung für jede/n Kreditnehmer/in – für Unternehmer/innen und Privatpersonen. Der Wirt- schaftsbund fordert die Abschaffung der Kreditvertragsgebühr, da diese auch eine Entlastungsmaßnahme in Bezug auf höhere Kreditkosten infolge von Basel II wäre.

Beispiel:Bei einem Kreditbetrag von 100.000 Euro, der für die Anschaffung einer Maschine benötigt wird, fallen bei einer Laufzeit von über 5 Jahren nicht nur Bearbeitungsgebühren von üblicherweise 2 % oder 2.000 Euro, sondern auch die Kreditvertragsgebühr in der Höhe von 1.500 Euro an. Hinzu kommen auch noch Zinsen, die die Investition verteuern.


Abschaffung der Werbeabgabe
Die weltweit einzigartige Werbeabgabe ist eine klassische Bagatellsteuer. Sie ist mit enormem bürokratischen Aufwand für Unternehmen verbunden und eine Schikane für die Werbewirtschaft. Die Abschaffung wäre ein idealer und notwendiger Konjunkturimpuls für die Werbewirtschaft.

Beispiel:Eine Werbeagentur hat für eine Kundin einen Fernseh- und Radio-Werbespot produziert und beauftragt eine Mediaagentur, diesen Spot im TV zu schalten. Wenn sich die Kosten dafür auf 20.000 Euro belaufen, kommt die Umsatzsteuer in der Höhe von 4.000 Euro und die 5%ige Werbeabgabe in der Höhe von 1.000 Euro dazu. Die Werbeagentur erhält daher eine Rechnung in der Höhe von 25.000 Euro. Es wird also nicht nur der „Dienstleistungs“-Umsatz besteuert, sondern auch die Beschaffenheit der Dienstleistung an sich.


Entlasten im Straßengüterverkehr
Bestehende Vorschriften, die nicht mehr zeitgemäß sind, belasten die Transportbranche. Der Wirtschaftsbund fordert die Senkung der Kfz-Steuer sowie die Einführung einer Investitionsprämie zur Flottenmodernisierung (Euro 5 und 6).


Kein Eingriff in hart erarbeitetes Eigentum
Der Wirtschaftsbund lehnt die Besteuerung von Vermögenssubstanz (Steuer auf Grund, Wohnung) ab. Eine Vermögenssteuer ist schädlich für die Wirtschaft und darf nicht eingeführt werden. Bei der Vermögensbesteuerung entstünden besonders schwere Schäden am Eigenkapital von Unternehmen. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten haben sehr viele Unternehmen keine Gewinne; wenn sie dann noch Vermögenssteuer auf die Betriebsanlagen zahlen müssten, wären sie gezwungen zuzusperren oder wenigstens Investitionen zu unterlassen.


Wochengeld für Unternehmerinnen
Der Wirtschaftsbund fordert eine bessere finanzielle Absicherung von Unternehmerinnen. Bisherige Beschränkungen sollen entfallen und die Höhe des Wochengeldes soll sich zumindest wie bei Arbeitnehmerinnen am bisherigen Einkommen orientieren.