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Wirtschaftsbund-Vizepräsidentin Schultz: „Kinderbetreuungskosten sollen länger steuerlich absetzbar sein“

14.02.2017

FiW-Bundesvorsitzende und WB-Vizepräsidentin fordert Absetzbarkeit nicht nur bis zum 10., sondern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr

„Ja zu Arbeitszeitflexibilisierung, denn es braucht die Möglichkeit, in Österreich flexibel arbeiten zu können“, sagt Martha Schultz, Bundesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft (FiW)“ und Vizepräsidentin des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB). Sie verweist in diesem Zusammenhang auf die Wirtschaftsbund-Kampagne „Zeit wird´s: Wir brauchen flexible Arbeitszeiten!“ www.zeitwirds.info #ZeitWirds

Damit einhergehen müssen aber Verbesserungen im Bereich der Kinderbetreuung. Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote - „das geht ja aus mehreren Gründen nicht von heute auf morgen“, so Schultz - wäre eine Maßnahme besonders wirksam und zielführend: „Ich setze mich weiter vehement dafür ein, dass die Kinderbetreuung nicht nur bis zum 10., sondern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr steuerlich absetzbar ist“, hebt Schultz hervor.

Derzeit können Kosten für die Kinderbetreuung von steuerpflichtigen Eltern in Höhe von maximal 2.300 Euro pro Kalenderjahr und Kind nur bis zum 10. Lebensjahr des Kindes abgesetzt werden. „Aber gerade am Beginn der Pubertät brauchen Kinder und Jugendliche besonders viel Augenmerk und Aufmerksamkeit“, unterstreicht Wirtschaftsbund-Vizepräsidentin und FiW-Bundesvorsitzende Schultz die Notwendigkeit einer Ausweitung der steuerlichen Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten.

Martha Schultz

„Ja zu Arbeitszeitflexibilisierung, denn es braucht die Möglichkeit, in Österreich flexibel arbeiten zu können“, sagt Martha Schultz, Bundesvorsitzende von „Frau in der Wirtschaft (FiW)“ und Vizepräsidentin des Österreichischen Wirtschaftsbundes (ÖWB)