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Wirtschaftsbund-Haubner: „Es braucht sehr wohl flexible Arbeitszeiten – das wollen auch die Beschäftigten“

13.02.2017

„Mit ihrer Ablehnung und dem Schlechtmachen der Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, stellt sich die Arbeitnehmervertretung gegen ihre eigenen Mitglieder“

„Es braucht mehr Möglichkeiten, in Österreich flexibel arbeiten zu können. Das wünschen sich auch viele - und immer mehr - Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, kommentiert Peter Haubner, Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes, das offensichtlich akkordierte Schlechtreden der Arbeitszeitflexibilisierung. Damit stellen sich Arbeiterkammer und Gewerkschaft aber gegen ihre eigenen Mitglieder.

Die starren Arbeitszeitregelungen stellen die heimischen Unternehmen vor schwierige Herausforderungen: In Österreich ist die Arbeitszeit weit restriktiver geregelt als in anderen Ländern.

Der Wirtschaft und dem Wirtschaftsbund geht es nicht darum, dass länger gearbeitet wird, sondern um eine flexiblere Verteilung der Arbeitszeit: „Warum muss etwa eine Programmiererin am Donnerstag um 19 Uhr nachhause gehen, wenn sie die 10 Stunden Höchstarbeitszeit überschreitet? Warum kann sie nicht ihre Aufgabe abschließen und dafür am Freitag freinehmen?“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner.

Daher fordert der Wirtschaftsbund flexible Arbeitszeiten und damit ein Arbeitszeitmodell mit Zukunft. Und hat deshalb die neue Kampagne „Zeit wird´s: Wir brauchen flexible Arbeitszeiten!“ #ZeitWirds gestartet.

Auch die Arbeitnehmer fragen die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten, nach: Laut einer GfK-Umfrage im November 2016 befürworten 84% der österreichischen Bevölkerung die flexible Gestaltung der Arbeitszeit“, so Wirtschaftsbund-Generalsekretär Haubner: „Ein modernes Arbeitszeitmodell ist ein Vorteil für alle Beteiligten.“

„Und auch die vielen Reaktionen per Mail, via http://www.zeitwirds.info und in den sozialen Netzwerken, auf www.facebook.com/WirtschaftsbundOesterreich, zeigen, dass wir mit der Kampagne einen Nerv getroffen haben: Der Wunsch nach flexiblen Arbeitszeiten ist bei Arbeitgebern UND Arbeitnehmern gleichermaßen vorhanden“, sagt der WB-General.