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Jank: Ablehnung von Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung nicht nachvollziehbar

Wirtschaftsbund-Abgeordnete Brigitte Jank: „Gerade flexiblere Arbeitszeitmodelle eröffnen Möglichkeiten, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen“

„Einmal mehr kann man den Eindruck gewinnen, Teile der heimischen Politik ignorieren mit ihrer Ablehnung von Möglichkeiten zur Arbeitszeitflexibilisierung die Bedürfnisse der Menschen: Denn ganze 84 Prozent der österreichischen Bevölkerung befürworten laut einer GfK-Umfrage die flexible Gestaltung der Arbeitszeit“, so Wirtschaftsbund-Abgeordnete Brigitte Jank.

„Wenn SPÖ-Frauensprecherin Heinisch-Hosek sagt, man brauche sich über Arbeitszeitflexibilisierung keine Gedanken zu machen, wenn man die Kinderbetreuungssituation nicht vorfinde, dann unterstelle ich einmal, dass sie zumindest in einem der beiden Bereiche nicht an einer konstruktiven Lösung interessiert ist“, so Jank. „Gerade flexiblere Arbeitszeitmodelle eröffnen Möglichkeiten, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen“, hält sie fest.

Und Jank weiter: „Es braucht mehr Angebote zur Kinderbetreuung. Da tut sich auch aktuell einiges, die Politik in Bund und Ländern investiert in den Ausbau nicht gerade geringe finanzielle Mittel. Die Ausweitung geht aber klarerweise nicht von heute auf morgen.“

Tatsache ist: Die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten - und zwar dann mehr zu arbeiten, wenn mehr Arbeit anfällt -, ist eine Notwendigkeit, um im Wettbewerb insbesondere der Dienstleistungsangebote besser bestehen zu können. Starke Unternehmen sichern bestehende Arbeitsplätze und schaffen neue. Dazu braucht es jedoch die richtigen Rahmenbedingungen - und dazu gehört eben auch die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten“, unterstreicht WB-Nationalratsabgeordnete Jank.

Brigitte Jank

Wirtschaftsbund-Abg.z.NR Brigitte Jank "Die Möglichkeit, flexibel zu arbeiten - und zwar dann mehr zu arbeiten, wenn mehr Arbeit anfällt -, ist eine Notwendigkeit, um im Wettbewerb insbesondere der Dienstleistungsangebote besser bestehen zu können"