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Maßnahmen zur Zielerreichung

- Interkommunaler Finanzausgleich: Der Wirtschaftsbund unterstützt einen interkommunalen Finanzausgleich, der die Benachteiligung wirtschaftlich ungünstig gelegener Regionen ausgleicht. Einerseits soll man Gemeinden Anreize bieten, für ein wirtschaftsfreundliches Umfeld zu sorgen, andererseits muss sichergestellt sein, dass Gemeindeeinnahmen auf Leistung beruhen und nicht auf geographischen Lagen.
- Ausbau der Infrastruktur in den Regionen: Die Straßen- und Schieneninfrastruktur, die Bildungs- und Kommunikationsinfrastruktur (Breitband) als auch die Energieinfrastruktur sind für Unternehmen und gerade für benachteiligten Regionen von zentraler Bedeutung.
- Einrichtung einer Plattform für Best-Practice-Modelle nach dem Vorbild der WiR-Homepage: Es gibt zahlreiche gute Ideen, die in Österreich und in Europa erfolgreich umgesetzt worden sind und die Wirtschaft und ihre Rahmenbedingungen in den Regionen gestärkt haben. Für die Verbreitung des Wissens um solche Projekte (z.B. für das Orts- und Stadtmarketing) ist die Einrichtung einer Internetplattform erwünscht.
- Bessere Koordinierung von Raumordnungsangelegenheiten: Nachbargemeinden oder sonst betroffene Gemeinden sollten zukünftig bei den Genehmigungsverfahren für neue Einkaufszentren und Betriebsbaugebiete Parteienstellung (Stellungnahme- und Berufungsrecht) erhalten.
- Ausbau von multi-funktionalen Nahversorgern: Für den Erhalt der Grundnahversorgung in Kleingemeinden ist der Ausbau multi-funktionaler Nahversorger (durch gewerbliche Erleichterungen) anzustreben. Einen weiteren Beitrag kann hier auch die Initiative zur Förderung von Post-Partnerschaften leisten.
- Forcierung regionaler Kooperationen: Wie schon der WiR-Wettbewerb gezeigt hat, gibt es zahlreiche positive Beispiele regionaler Kooperationen, die im Interesse der Wirtschaft in der Region sind. Dazu zählen etwa u.a. WiRSiegerprojekte des Wettbewerbes 2009 wie zum Beispiel: Kategorie „lokale und regionale Projekte“ wurden das 15 Gemeinden umfassende Projekt Biosphärenpark Lungau, die Aktion „Für Dich da“ von 6700 Wiener Unternehmen, die gemeindeübergreifende Frequenzerhebung für Ortskerne und Innenstädte, das Innovationsprojekt Kaunertal, die Aktion „Nahversorgung – modern und effizient, und das Regionalwirtschaftsprojekt „Quo Vadis Lavanttal“, Kategorie „Ideenpool für noch nicht realisierte Initiativen“: Badener Gemeinschaftsbüro mit Frauen & EPU-Schwerpunkt „CityOffice 2.5, das „Lebensquellental Pölstal“, das Projekt „Grünes Hüttendorf“ in Markt St. Martin, „Innenstadtbelebung – Projekt Kinderbetreuung Grieskirchen, das „Konjunkturpaket Wagram“ und die Aktion „So.Si.WE Sonne und Sicherheit in der Südweststeiermark.