In einer globalisierten Wirtschaft wächst der Bedarf unserer Unternehmen an qualifizierten Mitarbeitern. Gut ausgebildete Fachkräfte wollen und sollen dabei neben ihrer Erwerbstätigkeit nicht auf Familie verzichten. Beide Komponenten müssen deshalb miteinander in Einklang gebracht werden.
Vor allem gut ausgebildete Frauen, die viel in ihre Ausbildung investiert haben, sehen sich zu oft gezwungen, häufig ganz auf Kinder zu verzichten. Für Frauen mit geringerer Qualifikation, die sich für einen längeren Zeitraum ganz der Familie widmen, stellt sich das Problem, dass dabei oft die berufliche Weiter-Entwicklung vernachlässigt wird. Hier gilt es einzuhaken, um einerseits die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern, sodass Beruf und Kinder besser vereinbar werden und um andererseits Eltern durch Weiterbildungsmaßnahmen in der Arbeitswelt fit zu halten und dadurch die Arbeitsmarktchancen zu erhöhen.
Es müssen daher verlässliche Rahmenbedingungen geschaffen werden, wie ein ausreichendes und nachfragegerechtes Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen, denn eine große Anzahl von Müttern würde sich für eine Berufstätigkeit entscheiden, wenn sie sich darauf verlassen könnten, eine optimale und flexible Betreuung für ihre Kinder vorzufinden.



