Der Mittelstand ist die dynamische Kraft der österreichischen Volkswirtschaft. Unser gesellschaftliches Erfolgsrezept der Sozialen Marktwirtschaft wäre ohne unternehmerische Initiative nicht denkbar. Mittelständische Unternehmer sind und leben die Marktwirtschaft, ohne sie gäbe es keine soziale, ökologische und kulturelle Lebensqualität. Deshalb leisten die KMU einen unverzichtbaren Beitrag für die Lebensqualität und Entwicklung. Mittelständische Unternehmen engagieren sich auch in bevölkerungsarmen Räumen.
Selbstständigkeit ist für den regionalen Wirtschaftstreibenden nicht nur eine Form der Erwerbstätigkeit, sondern auch eine Lebensform mit gesellschaftlichen Dimensionen. Im Zusammenwirken mit den Menschen in der Region sowie einer engen Verbundenheit mit seiner unmittelbaren Umgebung, kommt dem Unternehmer eine überragende Bedeutung für die Förderung der Regionen zu. Ein günstiges Umfeld für die Gründung und den Aufbau von Unternehmen ist dabei von zentraler Bedeutung. Hier ist die Politik gefordert, vor allem in den Bereichen soziale Sicherheit für Selbstständige, Infrastruktur und Raumplanung und im Steuerrecht (insbesondere interkommunaler Finanzausgleich) Akzente zu setzen, um Abwanderung und Absiedelung von Unternehmer zu verhindern.
Bereits umgesetzt:
- Initiative WiR (Wirtschaft in der Region) als Plattform für regionale Wirtschaftsbund-Aktivitäten erfolgreich gestartet (Kommunikationsund Kompetenzdrehscheibe)
- WiR-Wettbewerb zur Prämierung und Bekanntmachung vorbildhafter Kooperationen in den Regionen durchgeführt
- Besseres Bundesbeschaffungsgesetz nimmt Rücksicht auf Klein- und Mittelbetriebe
- Unterstützung bei der Unternehmensfinanzierung durch erweiterte staatliche Haftungen
- Mehr Chancen für KMU bei öffentlichen Aufträgen durch Anhebung der Freivergabegrenzen



